Denise Richards: Privatssphäre wurde verletzt

Denise Richards
Denise Richards © coverme.com

Denise Richards (42) ist der Meinung, dass ihr Brief ans Jugendamt eine Privatangelegenheit war und dies auch hätte bleiben sollen. 

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Nicht alles ist öffentlich

Die Blondine ('Scary Movie 3') hatte sich in einem Schreiben an die zuständigen Behörden von Los Angeles gewandt, um zu erklären, weshalb sie sich nicht länger um die Zwillingssöhne ihres Exmannes Charlie Sheen (48, 'Anger Management') mit dessen dritter Exfrau Brooke Mueller (36) kümmern könne. Die beiden vierjährigen Jungen, Max und Bob, waren in Richards Obhut gekommen, nachdem ihre Mutter erneut in den Entzug musste, und mittlerweile ist ein heftiger Sorgerechtsstreit um die Kleinen entbrannt. Anfang des Monats verständigte Richards nun jedoch das Jugendamt, dass sie sich nicht länger in der Lage sehe, für Sheens Sprösslinge zu sorgen, was sie unter anderem damit begründete, dass die Kinder gewalttätig seien. 

Der eigentlich privat verfasste Brief gelangte dann jedoch an die Öffentlichkeit. Dieser Mangel an Privatsphäre stellt Richards nun vor eine echte Herausforderung. "Das Härteste war eigentlich, dass [der Brief] so öffentlich behandelt wurde. Das war etwas, mit dem man hätte vertraulich umgehen können. Es ist so schwer, weil es Minderjährige sind, sie sind Kinder. Ich verstehe das einfach nicht", gestand sie Nancy O'Dell in einem emotionalen Interview in 'Entertainment Tonight'. "Es war kein Gerichtsdokument, es war keine Aussage. Ich habe bewusst diesen Weg gewählt, etwas Persönliches als Mutter zu schreiben. Ich war sehr aufgebracht, dass etwas wie das öffentlich wurde."

Die Amerikanerin hatte Sheen im Jahr 2002 geheiratet und die beiden haben ebenfalls zwei gemeinsame Kinder, die neunjährige Sam und die acht Jahre alte Lola. Nach vierjähriger Ehe ließen sich die Stars dann wieder scheiden. Dass ihr Schreiben jetzt an die Medien durchsickerte, habe nicht nur Konsequenzen für sie selbst, erklärte die Darstellerin. Auch die Kinder - und zwar alle vier - seien betroffen. "Es ist eine Schande, es betrifft letztendlich die Kinder und nicht nur die Jungs. Es schadet auch unseren Töchtern, wenn sie solche Sachen hören. Ich bin sehr beschützerisch diesbezüglich", betonte Denise Richards. 

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