Demi Lovato und Nick Jonas sagen ihre Shows ab - Protest gegen Diskriminierung

Demi Lovato und Nick Jonas protestieren gegen diskriminierendes Gesetz
Nick Jonas und Demi Lovato © Cover Media

Demi Lovato (23) und Nick Jonas (23) haben sich dazu entschlossen, ihre geplanten Shows in North Carolina abzusagen.

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Konzertabsagen

Ein neues Gesetz im US-Bundesstaat, das die Nutzung öffentlicher Toiletten für Transsexuelle einschränkt, sorgt weiter für Protest. Nachdem bereits Stars wie Bruce Springsteen (66, 'I'm On Fire') und Ringo Starr (75, 'It Don't Come Easy') wegen der sogenannten House Bill 2 (HB2) Konzerte cancelten, folgen nun auch Demi ('Cool for the Summer') und Nick ('Jealous'). Die beiden befreundeten Stars sind ab Ende Juni gemeinsam mit ihrer 'Future Now'-Tour in den USA unterwegs, ihre Fans in den Städten Charlotte und Raleigh müssen auf geplante Shows aber nun verzichten, wie Demi in einem Statement, das von der LGBT-Organisation GLAAD veröffentlicht wurde, bekannt gab. Eines der Ziele ihrer Tour sei es schließlich gewesen, "eine Atmosphäre zu erschaffen, in der jeder einzelne Teilnehmer sich gleich einbezogen und für das, was er ist, akzeptiert fühlt".

Schon lange gilt Demi als Kämpferin für Gleichberechtigung, das "diskriminierende Gesetz" in North Carolina macht sie deshalb besonders traurig. "Es nimmt der LGBT-Community einige der grundlegendsten Rechte und Schutzvorkehrungen. Aber wir werden uns davon nicht abhalten lassen, weiter Fortschritt für Gleichberechtigung und Akzeptanz zu kämpfen", gab sie sich entschlossen und bat bei ihren Fans für den drastischen Schritt um Verständnis. "Wir wissen, dass die Absagen dieser Shows für unsere Fans enttäuschend sind, aber wir vertrauen darauf, dass ihr gemeinsam mit uns Widerstand gegen dieses hasserfüllte Gesetz zeigen werdet."

Demi Lovato und Nick Jonas beginnen ihre 'Future Now'-Tour am 24. Juni in Florida, am 17. September findet die letzte Show in Kalifornien statt.

Cover Media

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