Demi Lovato: Drogensucht ist eine Krankheit

Demi Lovato
Demi Lovato © Cover Media

Demi Lovato (21) warnte vor den Gefahren von Drogen.

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Es ist nichts Cooles

Die Sängerin ('Heart Attack') hatte selbst damit zu kämpfen und begab sich in eine Suchtklinik - unter anderem wegen ihrer Alkoholprobleme. Wie viele andere auch reagierte sie geschockt auf den Drogentod von Philip Seymour Hoffman (46, 'Capote') und appellierte entsprechend auf Twitter: "Ich wünschte, dass die Leute das Stigma vergessen und Drogensucht als die ernste und tödliche Krankheit behandeln, die sie ist." Die Amerikanerin beklagte sich, dass einige Musiker und Filmemacher Drogen verharmlosend darstellten. "Drogen sind nichts, das man für Popmusik oder Filme verherrlichen oder verharmlosen sollte. Es ist nichts Cooles oder etwas, das man bewundern sollte. Es ist sehr selten, dass Menschen ihre Sucht im Griff haben, und selbst dann weiß man nie, ob nicht doch zuviel oder eine fatale Mischung ihr Leben fordert. Es ist an der Zeit, dass sich etwas ändert und wir nicht mehr darüber singen oder rappen, denn man weiß nicht, ob man eine bestimmte Droge nicht für jemanden verherrlicht, der es zum ersten Mal nehmen will. Oder für Alkoholiker, die am Ende an etwas sterben, an dem schon so viele vor ihnen starben. Man sollte mit dem Zeug nicht herumspielen. Warum will man das riskieren? Sucht ist eine Krankheit."

Demi Lovato sprach den Tod von Hoffman, der am Sonntag in seiner New Yorker Wohnung mit einer Heroinspritze aufgefunden wurde, auch direkt an. "Bitte sprecht darüber, damit wir das Tabu von dieser Krankheit lüften und Leute jeden Alters darüber informieren können. Ruhe in Frieden, Philip Seymour Hoffman. Ein fantastischer Künstler verlor aufgrund dieser furchtbaren Krankheit sein Leben. Ruhe in Frieden und Gelassenheit, nun, wo dein Schmerz vorbei ist. Gott schütze dich", würdigte Demi Lovato den verstorbenen Oscar-Preisträger.

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