Demi Lovato: Das Gerichtsurteil gegen Kollegin Kesha macht sie sauer

Demi Lovato ist richtig sauer
Demi Lovato © Cover Media

Demi Lovato (23) findet es "frustrierend", dass ihre Kollegin Kesha (28) trotz Vergewaltigungsvorwürfen gegen ihren Produzenten Dr. Luke (42) auch weiterhin mit diesem zusammenarbeiten soll.

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Nach Kesha-Prozess

Ein Gericht in New York hatte am Freitag [19. Februar] entschieden, dass die Sängerin ('Tik Tok') auch weiterhin keine Musik bei einem anderen Label veröffentlichen darf, solange sie noch in ihrem Vertrag mit Sony Music Entertainment steckt. Aus diesem wollte sie sich durch das Gericht befreien und gab an, von ihrem Produzenten Dr. Luke sexuell belästigt worden zu sein. Kesha brach vor Gericht in Tränen aus und erklärte, dass sie sich körperlich nicht in der Lage sehe, mit ihrem angeblichen Peiniger zu arbeiten. Die Richterin Shirley Kornreich war davon nicht überzeugt und lehnte einen Antrag der Sängerin auf einstweilige Verfügung ab. Bis zum zweiten Verfahren wegen Missbrauchs bleibt der Vertrag Keshas also bestehen.

Prominente Kollegen der Musikerin zeigten sich von dem Urteil schockiert. So auch Demi Lovato ('Cool for the Summer'), die am Sonntag [21. Februar] auf Twitter schrieb: "Es ist frustrierend, wenn man Frauen sieht, die mit ihrer Vergangenheit an die Öffentlichkeit gehen, nur um dann zum Schweigen gebracht zu werden. Ihnen wird nicht geglaubt und sie werden für ihren Mut zu handeln nicht respektiert. Das passiert einfach viel zu oft. Ich möchte, dass Frauen genauso ernst genommen werden wie Männer. Kann mir mal jemand sagen, warum irgendjemand den Mut fassen sollte, reinen Tisch zu machen, wenn sie mit großer Wahrscheinlichkeit sowieso ignoriert oder als Lügnerin bezeichnet wird? Ich will auch, dass selbsternannte Feministen anfangen, für die Rechte der Frauen den Mund aufzumachen oder zu handeln."

Musikerin Lorde (19, 'Royals') erklärte derweil, dass sie "in dieser traumatischen und total unfairen Zeit" zu Kesha stehe. Lily Allen (30, 'Hard Out Here') fügte hinzu: "Meine Gedanken sind heute bei Kesha. Es tut mir so leid für dich, dass du diese Erfahrung durchstehen musst."

Ebenfalls unterstützende Worte kamen von Stars wie Ariana Grande (22, 'Focus'), Lady Gaga (29, 'Applause') und Kelly Clarkson (33, 'Stronger'). Unterdessen bestätigte ein Sprecher von Taylor Swift (26, 'Bad Blood'), dass diese rund 225.000 Euro an Kesha gespendet habe, "um ihr in dieser schwierigen Zeit mit ihren finanziellen Bedürfnissen zu helfen."

Cover Media

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