Demi Lovato ärgert sich über die Medien

Demi Lovato ärgert sich über die Medien
Demi Lovato © Cover Media

Demi Lovato (23) verteidigte im US-Fernsehen Menschen mit psychischen Krankheiten.

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Nach Amoklauf in den USA

Die Sängerin ('Heart Attack') ließ sich in der Vergangenheit wegen Suchtproblemen, selbstzerstörerischem Verhalten und manischer Depression in einer Klinik behandeln. Seitdem macht sie sich immer wieder für Menschen mit ähnlichen Problemen stark. Dass der Amokläufer Chris Harper Mercer, der vergangene Woche am Umpqua Community College neun Menschen tötete und 20 weitere verletzte, in den Medien als psychisch krank dargestellt wird, ist Demi ein Dorn im Auge.

Am Montag [5. Oktober] erschien sie deshalb in der Nachrichtensendung 'MSNBC Live with Tamron Hall', um über das Thema zu sprechen.

"Leider gab es schon mehrere Fälle, in denen von den Medien auf die geistige Gesundheit im Zusammenhang mit diesen Tragödien aufmerksam gemacht wurde. Ich finde es wirklich wichtig, daran zu erinnern, dass Menschen mit psychischen Problemen tatsächlich eher sich selbst etwas antun und zum Opfer werden, als dass sie zu Tätern werden", so Demi in der Sendung.

Demis Vater, der ebenfalls unter einer manischen Depression litt, starb 2013. Für die Musikerin ist die Krankheit deshalb besonders ernst. "Das Thema ist mir sehr wichtig, da ich jetzt seit Jahren mit einer Bipolaren Störung kämpfe", erklärte Demi Lovato im Gespräch mit dem 'People'-Magazin. "Mein Vater litt unter Schizophrenie und einer Bipolaren Störung und ich habe miterlebt, wie schwierig sein Leben war, weil man nur schwer an Behandlung rankam. Es ist also ein sehr persönliches Thema. Man muss die Menschen informieren und das Stigma loswerden."

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