Debbie Rowe: Ich will meine Kinder zurück

Debbie Rowe
Debbie Rowe © Cover Media

Debbie Rowe (55) plant angeblich, vor Gericht das Sorgerecht für ihre gemeinsamen Kinder mit Michael Jackson (†50) zu erstreiten.

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Ihr sorgt nicht gut für sie

Die Amerikanerin ist die biologische Mutter der beiden älteren Kinder des Sängers ('Heal the World'), Prince (17) und Paris (16). Das dritte Kind des Musikers, der zwölfjährige Blanket, wurde von einer Leihmutter auf die Welt gebracht. Auch wenn Rowe mit der Erziehung ihrer Kinder zu Lebzeiten von Jackson nicht viel zu tun hatte, baute sie besonders zu Paris in den vergangenen Jahren eine enge Bindung auf.

Alle drei Kinder werden von Jacksons Mutter Katherine (83) groß gezogen. Debbie war zunächst mit dieser Regelung einverstanden, findet aber zunehmend, dass die alte Dame mit den Teenies nicht mehr Schritt halten könne. "Katherine hat keine Verbindung zu den Kindern und spielt in ihren Leben kaum eine Rolle", wird sie von einem Freund zitiert, der ihre Sorgen dem Promi-Blog 'TMZ' weitertratschte. Jetzt will die gelernte Krankenschwester vor Gericht um das Sorgerecht für ihre Kinder streiten und möchte auch gerne den jüngsten Bruder bei sich aufnehmen. "Rowe wird die entsprechenden Unterlagen einreichen, um die Vormundschaft zu bekommen und so die Kinder auf ihre Ranch nach Palmdale, Kalifornien, zu bringen, wo sie sich ihren Lebensunterhalt mit der Pferdezucht verdient."

Diskussionen darüber, wie die drei Kinder von Michael Jackson am besten aufwachsen, gibt es im Jackson-Clan immer wieder - alle Beteiligten meinen zu wissen, was gut für die Teenies ist. Dazu kommen die anhaltenden Streitigkeiten um das Vermögen des Musikers, das laut Testament an seine Kinder und seine Mutter geht. Seine Geschwister Janet, Randy, Rebbie und Jermaine behaupten allerdings, das Dokument sei gefälscht. Darüber hinaus streiten sich die Jacksons untereinander auch darüber, wie geeignet Katherine als Vormund für die Kinder ist. 2012 verlor sie das Sorgerecht für eine Zeit, nachdem eine Vermisstenanzeige aufgegeben wurde, als ihre Enkel sie angeblich nicht erreichen konnten. Einige vermuteten dahinter allerdings eine Intrige. Mittlerweile wurde TJ, der Cousin der Kinder, als Co-Vormund eingesetzt. Paris Jackson benötigt inmitten dieser Querelen besondere Aufmerksamkeit: Sie versuchte im vergangenen Jahr, sich das Leben zu nehmen. Nach einem längeren Krankenhausaufenthalt befindet sie sich nach wie vor in einer besonderen Einrichtung. Zu den Gründen für den Selbstmordversuch schweigt die Familie überraschend einhellig.

Alle diese Probleme scheinen Debbie Rowe zutiefst zu beunruhigen, die Angst hat, die exzentrischen Jackson-Geschwister würden zuviel Einfluss auf ihre Kinder haben. Sie findet zudem, dass viel zu wenig Disziplin in der Erziehung herrsche und dass besonders Prince ein gefährlich rebellisches Verhalten an den Tag legt. Auch für Blanket sieht sie schwarz, weil sie findet, dass das Nesthäkchen bei seinen problematischen älteren Geschwistern zu häufig unter den Tisch fällt.

Etwas Positives sieht sie allerdings in der Entwicklung, dass TJ als Co-Vormund eingesetzt wurde, weil dieser einen guten Einfluss auf die Kinder habe. Allerdings, so befürchtet Debbie Rowe, sei er in erste Linie Musiker und hätte zu wenig Zeit für Prince, Paris und Blanket.

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