Debbie Harry: Schon immer sexy

Debbie Harry
Debbie Harry © Cover Media

Debbie Harry (69) stand schon als junges Mädchen im Mittelpunkt von "sexueller Aufmerksamkeit".

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Mama machte sich Sorgen

Die Sängerin ('Maria') wurde in den 70er Jahren mit ihrer Band Blondie bekannt und avancierte mit blondiertem Haar und rotem Schmollmund zum absoluten Männertraum. Häufig wurde ihr vorgeworfen, ihre Weiblichkeit für PR-Zwecke ausgenutzt zu haben, aber die Amerikanerin besteht darauf, dass das Reizvolle schon immer ein Teil von ihr gewesen sei. "Schon als junges Mädchen habe ich sexuelle Aufmerksamkeit angezogen. Meine Mutter war deswegen immer sehr besorgt. Aber, ob das nun gut oder schlecht war, ich hatte nie das Gefühl, meine Sexualität verstecken zu müssen", überlegte sie im Interview mit 'harpersbazaar.com'. "Der Dichter Gregory Corso hing immer auf der East Seventh Street zwischen den Avenues A und B ab und er flirtete dermaßen mit mir! Ich hatte fürchterliche Angst vor ihm, weil er so stürmisch war. Aber er war ein brillanter Dichter, weswegen ich mich traute, diesen Block entlang zu gehen. Es gab immer diese merkwürdige Verlockung, ihn zu sehen. Ich schätze, ich war so eine Art Dichter-Groupie."

Das Interview fand zu dem Thema 'Women Who Dare' [Frauen, die sich etwas trauen] statt und die Musikerin erinnerte sich an ihr Verlangen zu rebellieren. Sie zog in den späten 60ern von New Jersey nach New York und fand diese Veränderung sehr belebend: "Die Idee, irgendwie furchteinflößend zu sein, war aufregend. Einmal griffen ein paar Kids nach meiner Tasche und es endete damit, dass sie mich die Straße entlang zerrten, weil ich nicht loslassen wollte. Solche Dinge passierten regelmäßig. Es war aufregend und ich dachte idiotischerweise - oder kindischerweise -, dass mir nichts passieren könnte."

Heute ist die Blondie-Frontfrau zahmer geworden: "Ich weiß nicht, ob ich heute das Risiko noch so liebe wie früher. Aber es war mir immer wichtig, nicht den Status Quo zu akzeptieren. Hätte ich mich auf ein anderes Leben eingelassen, wäre ich unglücklich geworden. Ich hatte nicht wirklich eine Wahl", befand Debbie Harry.

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