David Copperfield: Seine Tricks gaben ihm Mut

Der Magier David Copperfield
Die Karriere des Magiers David Copperfield © dpa/dpaweb, A3602 Frank Rumpenhorst

Vom schüchternen Knirps zum König der Magier

Als kleiner Junge wollte David Copperfield mit einfachen Tricks nur seine Schüchternheit überwinden. Aber dann entdeckte er schnell, dass er auf diesem Gebiet eine außergewöhnliche Begabung besitzt.

- Anzeige -

Dank seiner Herkunft konnte er auch seine ausdrucksvollen Augen als Magier voll einsetzen. David Copperfields wurde aufgrund eines Glücksfalls sehr schnell bekannt. Der damals in den USA berühmte TV-Magier Doug Henning zog sich 1977 überraschend zurück und übertrug Copperfield seine Requisiten, seine Tricks und seinen TV-Vertrag für ein Weihnachtsspezial. Copperfield trat von nun an bei dem TV-Sender ‘ABC’ regelmäßig auf und vergrößerte von Jahr zu Jahr die Gegenstände, die er verschwinden ließ. 1979 erhielt er dafür seinen ersten ‘Emmy’, dem noch 20 weitere ‘Emmys’ und zahlreiche weitere Preise folgen sollten. In den achtziger und neunziger Jahren begeisterte er weltweit mit seinen phantastischen Verschwindenummern das TV-Publikum. 1983 ließ er die Freiheitsstatue in New York in einer Live-Sendung verschwinden.

Seine Projekte wurden immer magischer und immer schwerer zu durchschauen. 1991 löste sich unter seinen Händen ein Waggon des Orientexpress in Luft auf, 1986 ging er durch die Chinesische Mauer, 1988 ließ er ein versunkenes Schiff im Bermuda-Dreieck wieder auftauchen. Seine schüchterne Kindheit hat er nach eigenen Angaben nie gänzlich vergessen. Bis heute unterstützt er mit dem ‘Project Magic’ ein Programm, bei dem kranke Kinder Zaubertricks lernen können, damit sie mehr Selbstvertrauen bekommen. Ab Mitte der neunziger Jahre produzierte er große Live-Shows, mit denen er weltweit auf Tournee ging. Seit 2002 tritt er aber fast nur noch in Las Vegas auf. Das ‘MGM-Grandhotel’ in Vegas hat seinen Theatersaal nach ihm benannt. Seine Show begeistert seit Jahren die Kritiker und Besucher.

— ANZEIGE —