Das sind die Helden der "Justice League"

Das sind die Helden der "Justice League"
Mit diesem ersten Bild von Ben Affleck als Batman machte Regisseur Zack Synder vor einiger Zeit Lust auf mehr © Twitter/Zack Snyder

Noch sind "The Avengers" von Marvel das Maß aller Superhelden-Dinge. Doch langsam aber sicher schickt sich auch die Konkurrenz von DC an, seine Helden-Truppe namens "Justice League" in Stellung zu bringen. Auftakt hierzu wird der 2016 erscheinende "Batman v Superman" sein, der schon einige der DC-Recken zusammen bringt.

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Konkurrenz für die "Avengers"

Wie der erste Trailer des Streifens und zuletzt auch die Ausrichtung der "Batman"-Trilogie von Christopher Nolan zeigte, hat man sich im direkten Vergleich zu Marvel bei DC auf eine ungleich düsterere Umsetzung seiner Helden geeinigt. Hier nun die wichtigsten Mitglieder der "Justice League", der Superhelden-Vereinigung um den Dark Knight.


Batman, der dunkle Ritter

Bei Batman bedarf es fast keiner besonderen Vorstellung. Selbst wenig Comic-affine Kinogänger kennen die Geschichte des Mannes, dessen reiche Eltern einst in einer kleinen Gasse ermordet wurden und der es sich daraufhin zur Aufgabe machte, als dunkler Ritter für Gerechtigkeit zu sorgen. Wie Tony Stark (Iron Man) hat Batman alias Bruce Wayne keine Superkräfte, weiß dieses Manko aber wie sein Marvel-Pendant mit seinem messerscharfen Verstand und den Milliarden auf dem Konto auszugleichen. Sein Intellekt ist es auch zu verdanken, dass Batman den Ruf als "weltbester Detektiv" innehat. Im kommenden Streifen wird er dabei erstmals von Ben Affleck gemimt, der als Nachfolger von Christian Bale ein vergleichbar schweres Erbe antritt, wie es Vollwaise Bruce Wayne als Kind einst tat.


Kryptonier Kal-El alias Superman

Er besitzt schier endlose Kraft, kann fliegen, dank seines Röntgenblicks durch Wände schauen oder sich mithilfe seiner Laseraugen einfach hindurch schmelzen. Ach ja, und in Form seiner Geheimidentität Clark Kent scheint er auch noch halbwegs passable Artikel verfassen zu können. Viele Comic-Fans empfinden die übernatürlichen Kräfte des Außerirdischen Kal-El aka Superman als zu mächtig. Wie um alles in der Welt sollte sich ein Normalsterblicher wie Bruce Wayne gegen diesen Übermenschen erwehren können? Denn obwohl die beiden später in der "Justice League" Seite an Seite kämpfen, im kommenden Film "Batman v Superman" müssen sie sich erst einmal aneinander gewöhnen, wie der Titel des Streifens schon zeigt. Und die gute Nachricht für den dunklen Ritter: Superman hat eine ganz große Schwäche. Kryptonit, also ausgerechnet das grüne Element, aus dem der zerstörte Heimatplanet von Superman bestand, raubt ihm all seine übernatürlichen Kräfte.


Lichtgestalt Green Lantern

Anders als die anderen Superhelden der "Justice League" bezieht Green Lantern seine Kraft aus einer geheimnisvollen, außerirdischen Technologie in Form eines Ringes - und der hat es in sich. Damit kann er jeden Gegenstand materialisieren, den er sich vorstellt. Allerdings hat das Ganze einen Haken: Regelmäßig muss er den mächtigen Ring an einer gewissen Laterne aufladen, daher auch sein Name "Green Lantern". Im Film von 2011 schlüpfte Schauspieler Ryan Reynolds in die Rolle von Hal Jordan, einem Testpiloten, der zum ersten menschlichen Mitglied des "Green Lantern Corps" ernannt wurde. So teuer der Streifen damals auch war, so vernichtend fielen die Bewertungen aus. Tatsächlich machte der Film derart viel Verlust, dass zunächst jeder Plan eines Sequels verworfen wurde.


Laufwunder Flash

Egal welche Version von The Flash betrachtet wird, immer rühren seine übernatürlichen Fähigkeiten von einem schiefgegangenen Experiment. Damit hat der DC-Held viel Gemeinsamkeit mit Marvels Hulk, auch wenn die Konsequenzen des Unfalls für The Flash durchweg positiver waren. Statt sich hin und wieder in ein unkontrollierbares Monster zu verwandeln, erlangte The Flash die Kraft, sich in irrsinniger Geschwindigkeit fortzubewegen. Damit ist er im Grunde das exakte Pendant vom Marvel-Helden Quicksilver, der ebenfalls so schnell wie ein Blitz ist und das derzeit in "Avengers: Age of Ultron" unter Beweis stellen darf. Aktuell saust Flash hingegen im TV umher, in der gleichnamigen Serie nämlich, die dem Recken spendiert wurde.


Frauenpower à la Wonder Woman

Wonder Woman ist nicht nur einer der ältesten Superhelden, sondern auch die erste Heldin der DC-Comics. Ihren ersten Auftritt feierte sie bereits 1941 als weibliche Antwort auf Superman. Und tatsächlich steht sie ihm in Sachen Schlagfertigkeit in nichts nach: Auch sie kann fliegen und ist durch ein Geschenk der griechischen Götter "stärker als Hercules und schneller als Mercurius." Sie besitzt also wie Thor von "The Avengers" auch göttliche Kräfte. Im Vergleich zu Marvel hat sie aber auch viel mit Captain America gemein. Denn sie ist eine Amazonenprinzessin namens Diana, die während des Zweiten Weltkriegs als Wonder Woman fleißig Nazis verkloppte. Jedoch änderte sich im Verlauf der Jahre immer wieder auch die Ursprungsgeschichte von Wonder Woman. Mal wurde sie etwa künstlich aus Ton erschaffen, dann wieder als Halbgöttin und Tochter von Zeus geboren.


Wasserratte Aquaman

Spötter bezeichnen den Superhelden Aquaman als ähnlich furchteinflößend wie ein überdimensioniertes Seepferdchen. Wie seine Fähigkeit, telepathisch mit Fischen zu kommunizieren, hilft auch sein ursprüngliches Aussehen nicht wirklich dabei, seinen Ruf zu verbessern. Mit strohblonden Haaren, orangenem, engen Shirt und einer nicht minder engen, grünen Strumpfhose ist Arthur Curry, der Sohn eines Menschen und einer Bewohnerin von Atlantis, eine recht ulkige Gestalt. Aber wie schon angesprochen, einigte man sich im Hause DC auf eine erwachsene Darstellung seiner Helden, und bei keinem anderen Charakter fällt das derartig auf, als bei Aquaman. In dessen Rolle wird nämlich Jason Momoa schlüpfen, "Game of Thrones"-Fans besser bekannt als Khal Drogo, dem Anführer des Kriegerstammes der Dothraki. Und wie das von Regisseur Zack Snyder veröffentlichte erste Bild zeigt, ist der Film-Aquaman keine Person, mit der man sich anlegen möchte.

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