Hollywood Blog by Jessica Mazur

DAS möchte Donald Sterling nicht mehr sehen - Rassismusskandal um Basketball-Chef

DAS möchte Donald Sterling nicht mehr sehen - Rassismusskandal um Basketball-Chef
DAS möchte Donald Sterling nicht mehr sehen - Rassismusskandal um Basketball-Chef © (Bilderquelle: Splashnews)

von Jessica Mazur

Es gibt Leute in Hollywood, mit denen kann man einfach kein Mitleid haben. Donald Sterling ist so einer. Die rassistischen Kommentare des Besitzers der LA Clippers sind seit Tagen DAS Thema hier in der Stadt. Der 80-jährige Sterling hatte seiner SEHR viel jüngeren Freundin V. Stiviano (aus ihrem Vornamen macht die Dame ein Geheimnis) am Telefon verboten, zu seinen Basketballspielen „black people“ mitzubringen.

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Außerdem ließ er sie wissen, dass sie auf Instagram oder Facebook keine Fotos posten soll, auf denen sie neben Dunkelhäutigen steht. Auf Vivianos Instagram-Seite befindet sich u.a. ein Foto von ihr und Basketball-Legende Magic Johnson. Wie genau ein Mitschnitt dieses Telefonats zu TMZ gelangte, ist unklar. Einigen Quellen zufolge heißt es aber, V. Stiviano hätte die Tapes selbst in die Hände der Medien gespielt.

Fest steht: der Shitstorm, den die Tapes ausgelöst haben, sucht seit Tagen in Hollywood seinesgleichen. Heute kam dann das dicke Ende. Die NBA hat entschieden, dass Donald Sterling mit sofortiger Wirkung bis an sein Lebensende von allen Spielen und Trainingseinheiten ausgeschlossen wird, 2,5 Millionen Dollar Strafe zahlen muss und dass er gezwungen werden soll, die LA Clippers nach über 30 Jahren zu verkaufen. Manchmal macht es eben Sinn, erst nachzudenken und dann zu reden.

Auf den Seiten der US-Blogs fragt sich jetzt natürlich alles, wer ist diese V. Stiviano, die den Big Boss der Clippers gewollt oder ungewollt zu Fall gebracht hat? Nun, es scheint, als ob die Frau zu 100 Prozent das ist, was man hier so schön als ‚Gold Digger‘ und ‚Arm Candy‘ bezeichnet. So läuft gegen die Frau gerade eine Klage, in der es heißt, sie würde sich regelmäßig an extrem reiche Männer ranschmeißen und diese ausnehmen.

Mit Erfolg, denn Sterlings Exfrau behauptet, der Clippers-Boss hätte V. Stiviano vom gemeinsamen Geld einen Ferrari, zwei Bentleys und einen Range Rover gekauft. Ja, mit Autos ist das in Hollywood wie mit Schuhen, man kann nie genug davon haben... Sie soll sich außerdem ein 1,8 Millionen Dollar Haus der Sterling Familie unter den Nagel gerissen haben und rund 250.000 Dollar in cash. Well done!

Und nun dieser Skandal. Im Moment hängt zwar noch ein ‚No Comment‘-Schild an Stivianos Haustür, aber die Interviewanfragen stapeln sich bereits. Und vielleicht ist sogar ein ‚Tell All‘-Buchdeal und die eine oder andere Reality Show drin. Ihre 15 Minuten fangen gerade erst an...

Tja, dumm gelaufen für Donald Sterling! Aber wie gesagt, Mitleid ist nicht. Zum einen wegen der hirnlosen Kommentare, zum anderen weil ein 80-Jähriger, der seine Frau nach 50 Ehejahren sitzen lässt und denkt, dass eine Mittzwanzigerin, die sich mit Autos überhäufen lässt, die große Liebe ist, es einfach nicht besser verdient hat. Typisches Sugar Daddy-Schicksal eben...

Viele Grüße aus Lalaland sendet Jessica Mazur.

DAS möchte Donald Sterling nicht mehr sehen - Rassismusskandal um Basketball-Chef
© Bild: Jessica Mazur