Das Leben von Oliver Hirschbiegel: ein Regisseur mit Ecken und Kanten

Oliver Hirschbiegel in Berlin
Regisseur Oliver Hirschbiegel bei einer Sondervorführung des Kinofilms 'Elser' in Berlin © picture alliance / Geisler-Fotop, Sebastian Gabsch/Geisler-Fotopre

Karriere nach dem ‘Untergang‘

Oliver Hirschbiegel wurde am 29. Dezember 1957 in Hamburg geboren.

- Anzeige -

Er hat einen Bruder, über seine Eltern ist wenig bekannt. Hirschbiegel besuchte in Hamburg eine Waldorfschule, brach jedoch die Schule mit 16 Jahren ab. Schon damals fühlte er sich nach eigener Aussage als Künstler und stufte die schulische Ausbildung als irrelevant ein. Zunächst arbeitete er einige Zeit als Küchenjunge auf diversen Schiffen. Schließlich kehrte Hirschbiegel nach Hamburg zurück und nahm an der Hochschule für bildende Künste ein Malerei- und Grafikstudium auf. Durch den Einfluss des dort als Professor tätigen Malers und Fotografen Sigmar Polke verlagerte sich sein Interesse auf die Fotografie und den Film.

Als Student und junger Künstler machte er durch Performance-Arbeiten und Rauminstallationen auf sich aufmerksam. Erste Erfolge feierte Hirschbiegel beispielsweise mit der Performance-Gruppe ‘M. Raskin Stichting‘. Weiterhin entwickelte er in den 1980er Jahren zusammen mit dem Filmemacher Gábor Bódy das Videomagazin ‘Infermental‘. Das Privatleben des Regisseurs findet weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Hirschbiegel ist verheiratet mit der aus Österreich stammenden Maskenbildnerin Aurora Hummer. Diese arbeitet im filmischen Bereich und war zudem jahrelang in der Produktion des österreichischen Fernsehens beschäftigt.

Sie wirkte 2002 bei Hirschbiegels Produktion ‘Mein letzter Film‘ mit. Das Paar hat zwei gemeinsame Töchter und lebt in London und Hamburg.

— ANZEIGE —