Das Essen ist die härteste Prüfung im Dschungelcamp

Das Essen ist die härteste Prüfung im Dschungelcamp
Helena Fürst kämpft in der Dschungelprüfung mit dem Ekel © RTL / Stefan Menne

Allein beim Anblick möchte man sich übergeben. Ohne auch nur ein Fitzelchen von der Kotzfrucht gekostet zu haben. Da stehen die beiden Oldies des Dschungelcamps - Gunter Gabriel (73) und Rolf Zacher (74) - beisammen und schlürfen ein Gläschen Buschschweinsperma.

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Wie schmeckt Schweine-Anus?

Wie bitte, Buschschweinsperma? Wo hat RTL denn diese Delikatesse aufgetan? Werden für das Erfolgsformat "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" heimlich australische Buscheber abgemolken, nur um die Damen und Herren Kandidaten sowie die meisten Zuschauer mit aller Gewalt zum Reihern zu bringen?


Ratten, Kakerlaken, Spinnen, Schlangen und anderes Kriechzeug sind schon schlimm genug. Der wahre Horror aber ist das Essen im Dschungelcamp. Bei den besonders beliebten Ekelprüfungen müssen die Prüflinge satanisch anmutende Speisen verzehren.


Einem schmeckt es...

Einem hat es offensichtlich gut geschmeckt. Kandidat Thorsten Legat (47), ein ehemaliger Bundesligakicker der eher robusten Art, verdrückte ohne zu murren Emublut mit püriertem Lammhirn, getrocknete Nashornkäfer mit Kotzfruchtstücken, Rattenschwänze im eigenen Sud mit Kuheuterspitzen, lebende Strandwürmer, Schweine-Anus und Riesenmehlwürmer.


Das Menü wurde, so scheint es, von einem völlig durchgeknallten Koch ersonnen. Oder von einem Drehbuchautor mit einem abgrundtiefen Geschmacksempfinden. Da werden Kuharsch und Krokodilpenis, Schnecken, Skorpione und gekochter Schafskopf, Heuschrecken und Hühnerfüße serviert, auch mal Kakerlaken oder ein "Grüner Würgrunter" aus der Kotzfrucht. Bringt ein völlig normaler Menschen so etwas überhaupt runter?


In Asien sind das Leckerbissen

Heuschrecken und Hühnerfüße sind in der asiatischen Küche ausgesprochene Leckerbissen und auch bei uns in nahezu jedem Asia-Supermarkt zu finden. Die besonders eiweißhaltigen Mehlwürmer gelten ebenfalls als Delikatesse, ob gekocht, in Knoblauchöl gebraten oder getrocknet.


Ernährungswissenschaftler schwärmen geradezu von diesem "besonders wertvollen Lebensmittel", das als wertvolle Alternative zu Fleisch und Milch bezeichnet wird. Und die Kotzfrucht heißt in Wahrheit Durian oder Käse- und Stinkfrucht. Sie riecht zwar nach menschlichem Erbrochenem, hat aber einen unvergleichlichen süßen Geschmack, der an Walnuss und Vanille erinnert.


Wie gefährlich sind Bohnen und Reis?

Die eigentliche Ernährung im Dschungelcamp ist darüberhinaus überaus dürftig. Das Standardessen ist Bohnen und Reis, jeweils 70 Gramm pro Person. "Das ist höchst gefährlich!", warnte bereits vor zwei Jahren der Ernährungsexperte Sven David Müller in der "Bild"-Zeitung: "Wenn man eine so geringe Menge an Nahrung täglich zu sich nimmt, bräuchte man eigentlich auch nichts essen."


Kaum Vitamine und Mineralien

In einer so geringen Menge Reis und Bohnen sei außer Kohlenhydraten, ein paar Vitaminen und Mineralien sowie Ballaststoffen kaum etwas enthalten. "Das ist so, als würde man nur einmal täglich essen", sagte Müller.


Alle Kandidaten verlieren deshalb jede Menge Gewicht. Es sei denn, sie futtern sich bei den Ekelprüfungen tapfer durch das Würg-Menü. Dann gibt's als Extraprämie richtig gutes Essen wie Emu-Steak mit roter Beete und Mais.


Alle Infos zu "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" im Special bei RTL.de.



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