Daniel Radcliffe: Hollywood ist rassistisch und sexistisch

Daniel Radcliffe: Hollywood ist rassistisch und sexistisch
Daniel Radcliffe © Cover Media, CoverMedia
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Schwere Vorwürfe

Daniel Radcliffe (27) wirft der Filmindustrie vor, beim Thema Gleichberechtigung hinterherzuhinken.

Der Schauspieler ('Harry Potter') nahm an einer TV-Diskussion der BBC teil, in der er seine Meinung über die amerikanische Filmbranche ganz offen aussprach. Als er von Moderatorin Victoria Derbyshire gefragt wurde, ob Hollywood rassistisch sei, antwortete der Filmstar unmissverständlich: "Ja!"

Warum, erklärte Daniel dann ebenso deutlich: "Ich meine, das kann man nicht leugnen. Die Sache ist, dass wir uns gerne als sehr progressive Branche sehen, aber wir hinken in sämtlichen Bereichen hinterher und das ist auch gut dokumentiert."

Die Diskussion um Rassismus in Hollywood erfuhr ihren Höhepunkt Anfang des Jahres, als sämtliche Nominierte für die Oscars weiß waren. Auch dazu nahm Daniel Radcliffe Stellung: "Ich finde, bei den Oscars gibt es so einige Probleme. Jedes Jahr gibt es zahlreiche tolle Darstellungen, die nicht geehrt werden. Ich habe das Gefühl, dass in diesem Prozess vieles nicht zu sehen ist."

In der Zukunft könne sich das aber durchaus ändern, blieb Daniel dennoch positiv. So stelle er fest, dass sich mittlerweile auch einiges zum Besseren verändere. "Ich sehe das langsam in Drehbüchern, die ich lese."

Ungerechtigkeit nimmt Daniel Radcliffe aber auch beim Thema gleiche Bezahlung für Männer und Frauen war. Es sei "verrückt", dass Männer in der Branche noch immer besser bezahlt werden würden als Frauen, gab er zu bedenken.

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