Dan Brown veröffentlichte Liebestipps sowie weltberühmte Thriller

Dan Brown Buch Inferno
Dan Brown präsentiert sein Buch 'Inferno' © picture alliance / dpa, Juan Carlos Hidalgo

Zu den Bestsellern des Autors Dan Brown

Dan Browns allererstes Buch hatte so gar nichts mit seinen späteren berühmten Thrillern zu tun. ‘187 Männer, die Sie vermeiden sollten. Ein Überlebens-Handbuch für die in Liebesdingen frustrierte Frau’. Es erschien 1995 unter dem Pseudonym ‘Danielle Brown’. 1998 begann er endlich mit der Arbeit zu seinem ersten Thriller, der später unter dem Titel ‘Diabolus’ erschien. Da sich das Buch mit der Sicherheit im Internet beschäftigte, wurde der Autor sogar zeitweise von der NSA überwacht.

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In rascher Folge kamen zwei weitere Thriller (‘Illuminati’ und ‘Meteor’) auf den Markt. Keines von ihnen hatte damals Erfolg. Aber dann passierte Entscheidendes: Dan Brown traf die Literaturagentin Heide Lange und sein langjähriger Lektor Jason Kaufmann wechselte den Arbeitsplatz und ging zur Random-House-Verlagsgruppe. Dabei hatte er zur Bedingung gemacht, dass er ‘seinen’ Schriftsteller Dan Brown mitnehmen kann. Er durfte! Und aus dem bisher kaum erfolgreichen jungen Autoren wurde ein weltberühmter Mann.

2003 erschien endlich ‘Sakrileg’ (‘The Da-Vinci-Code’), ein Thriller, an dem er jahrelang gearbeitet und für den er eigens mit seiner Frau Paris bereist hatte. Die erste Auflage betrug zunächst 230.000 Exemplare. Das Buch wurde später in 44 Sprachen übersetzt und bis heute 80 Millionen mal verkauft. 2006 erschien der Kinofilm mit Tom Hanks in der Hauptrolle. Das Buch machte Dan Brown zum Multimillionär, brachte ihm aber auch Ärger ein, als zwei Sachbuchautoren ihn des Plagiats bezichtigten. Sie behaupteten, er habe die Idee aus ihrem Buch gestohlen. Das Gericht wies die Klage zurück.

Auch wenn Literaturkritiker das Buch landläufig als ‘Unterhaltung’ einstufen, hat Dan Brown seit dem Buch ‘Sakrileg’ bzw. dem Film ‘The Da Vinci Code’ Fans auf der ganzen Welt. Er trifft sie aber nicht oft, weil er nur selten Lesungen gibt. Meist sitzt er in seiner Dichterklause in New Hampshire, in der es weder Fernsehen, Rundfunk noch Email gibt, und arbeitet an seinem nächsten Buch. 2009 erschien ‘Das verlorene Symbol’, 2013 ‘Inferno’ – das ebenfalls zum Bestseller wurde. Alleine in den USA stand es elf Wochen lang auf der Bestseller-Liste der ‘New York Times’.

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