Cynthia Nixon: Was ist los mit Amerika?

Cynthia Nixon
Cynthia Nixon © Cover Media

Cynthia Nixon (48) findet es furchtbar, dass in Amerika Frauen, die sich zu einer Abtreibung entschließen, ein schlechtes Gefühl vermittelt wird.

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Schreckliche Rückständigkeit

Die ehemalige Serienheldin ('Sex and the City') setzt sich und ihre Bekanntheit häufig für gesellschaftliche Belange an, sie unterstützt die gleichgeschlechtliche Ehe und kämpft für ein stärkeres Bewusstsein gegenüber Brustkrebs. Ihre aktuelle Mission beschäftigt sich mit dem Thema Abtreibung. "Ich verstehe wirklich nicht, was sich in Hinblick auf das Thema Abtreibung derzeit [in den USA] abspielt. Wenn man mir vor zehn Jahren gesagt hätte, dass die Menschen das hier wieder illegal machen wollen ... Ich verstehe den Widerstand gegen die Abtreibungsrechte nicht", stöhnte sie im Gespräch mit 'The Edit'. "Meine Mutter hatte eine Abtreibung, das war illegal und schrecklich. Ich werde nie zulassen, dass meiner Tochter das passiert. Das passiert Frauen manchmal, es macht sie lediglich zu Frauen in einer schlimmen Situation. [Anti-Abtreibungs-Gruppen] versuchen einfach, Frauen, die eine Abtreibung hatten, gemein aussehen zu lassen, das dürfen wir nicht zulassen."

Cynthia hat aus ihrer Beziehung mit Danny Mozes ihre Tochter Samantha und ihren Sohn Charles. Das Paar trennte sich 2003, ein Jahr später kam die Schauspielerin mit Christine Marinoni zusammen, die sie 2012 heiratete und mit der sie einen weiteren Sohn - Max - bekam. In Deutschland ist die New Yorkerin vor allem als Miranda Hobbes aus 'Sex and the City' bekannt, aber derzeit schlägt ihr Herz vor allem für den Broadway. Noch in diesem Monat wird sie an der Seite von Ewan McGregor (43, 'The Impossible') und Maggie Gyllenhaal (36, 'The Honourable Woman') in Tom Stoppards (77) Produktion von 'The Real Thing' auftreten. "Es ist ein wundervolles Stück, köstlich, unerwartet in der Art, wie es sich entwickelt", schwärmt Cynthia von dem Werk, in dem sie schon einmal als 18-Jährige brillierte. Damals an ihrer Seite: Schauspiel-Urgesteine Glenn Close (67, 'Albert Nobbs') und Jeremy Irons (66, 'Die Borgias'). "Ein Kampf der Geschlechter, aber auch politisch. Ich genieße [das Theater]. Das Publikum spielt eine enorme Rolle bei allem, was du tust. Wenn es hören könnte, wie viel Zeit damit verbracht wird, über sie zu sprechen, wären sie schockiert. Wir sind die Ärzte und sie die Patienten. Der Arzt beobachtet dich ständig, sehr sorgfältig und sieht zu, wie du reagierst", lächelte Cynthia Nixon.

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