Cyndi Lauper: Elektronische Musik ist Mainstream

Cyndi Lauper
Cyndi Lauper © coverme.com

Cyndi Lauper (60) hat ein Herz für elektronische Musik.
Die Sängerin ('Time After Time') startete ihre Karriere mit Pop-Perlen, aber schon in ihrem Album 'Bring Ya to the Brink' gab es Elemente von Dancemusik. "Ich fand, dass elektronische Musik sich gut mit Pop macht. Es musste einfach irgendwann Mainstream werden", bekräftigte die New Yorkerin im Gespräch mit 'Village Voice' und nannte ihre derzeitigen musikalischen Einflüsse. "Ich finde, dass Aviciis Album interessant ist und auch die Sachen von Van Buuren sind toll. Das ist richtiger Mainstream-Kram. Ich finde die elektronischen Sachen, die sich wie Videospiele anhören, total lustig."


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Video-Games-Musik macht Spaß

Momentan befindet sich die Künstlerin, die sich dieses Jahr mit der Realityserie 'Cyndi Lauper: Still So Unusual' zurückmeldete, gerade auf ihrer Tour, die ihr 30-jähriges Schaffen feiert. Diese heißt 'She's So Unusual' - wie ihr Debütalbum. Dabei erzählt Cyndi Lauper auch aus ihrem bewegten Leben: "Ich hasse es, immer dieselben Dinge zu machen. Ich versuche, die Geschichten lustig zu gestalten. Jeder scheint das Album [She's So Unusual'] zu lieben, deshalb ist das mein Geschenk an die Fans."
Lauper setzt sich mit ihrer Stiftung 'True Colors' auch für obdachlose, homosexuelle Jugendliche ein. "Wir versuchen, die Leute über die verschiedenen Programme aufzuklären, die es für Familien gibt, damit sie die Probleme ansprechen können, bevor die Kids weglaufen oder rausgeworfen werden. Oft werden die Jugendlichen schikaniert und gehen häufig zu den Heimen, wo sie abgelehnt werden. Wir haben wunderbare Leute, die für uns arbeiten und es gibt ein großes Licht am Ende des Tunnels", freute sich Cyndi Lauper.

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