Cybill Shepherd: Die Schönheit aus dem Süden

Die Biografie von Cybill Shepherd
Die Schauspielerin Cybill Shepherd © picture-alliance / Newscom, Joy Scheller

Schauspielerin und Zwillings-Mama

Die US-Schauspielerin Cybill Shepherd wurde am 18. Februar 1950 in Memphis (Tennessee, USA) geboren.

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Ihr Vater war Manager in einem Elektro-Laden, die Mutter Hausfrau. Ihren ungewöhnlichen Vornamen hat sie zwei Männern zu verdanken. Ihr Großvater hieß Cy, ihr Vater Bill: Cybill. Sie begann ihre Karriere sehr jung als Schönheitskönigin und Model. Mit 16 Jahren wurde sie ‘Miss Teenage Memphis’, im Alter von 18 Jahren ‘Model oft the Year’. Sie wurde das, was man damals ‘Mannequin’ nannte, ein Super-Modell. 1970 erschien ein Portrait von ihrer auf dem Cover der Zeitschrift ‘Glamour’, ein Filme-Macher sah das Foto und engagierte die 20-Jährige von der Stelle weg. Von nun begann ihre Film-Karriere. Mit 28 erlitt sie einen Zusammenbruch und sah keinen Sinn mehr in ihrer Karriere.

Sie kehrte zurück zu ihren Eltern nach Memphis, erholte sich und begann, junge Männer aus der Stadt zu daten. Zeitweise war sie in jenen Monaten auch mit Elvis Presley liiert, trennte sich aber bald wieder von ihm. Sie lernte den Nachtclub-Sänger David M. Ford kennen. 1979 heiratete das Paar, im gleichen Jahr wurde Tochter Clementine Ford geboren. Die Ehe wurde 1982 geschieden. 1987 heiratete sie zum zweiten Mal. Ihr zweiter Ehemann war der Physiotherapeut Bruce Oppenheim. Sie wurde Mutter von Zwillingen: Cyrus Zachariah und Molly Ariel. Die Ehe wurde 1990 geschieden. Seit 2012 ist sie mit Andrej Nikolajevic verlobt. Andrej Nikolajevic war früher Juwelier und arbeitet nun als Psychotherapeut. 2002 erkrankte sie akut an Hautkrebs. Obwohl die Ärzte ihre Krankheit als sehr aggressiv einschätzen, besiegte sie den Krebs. Cybill Shepherd war ihr ganzes Leben politisch aktiv. Sie setzt sich seit den 70er-Jahren für das Recht für Abtreibung und für die Schwulen-Bewegung ein. 2009 erhielt sie in Atlanta in einer Menschenrechts-Kampagne einen der beiden Preise „National Ally for Equality“. Außerdem unterstützte sie das Menschenrechts-Museum in ihrer Heimatstadt Memphis finanziell.

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