Cro: Manchmal tut Kritik weh

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Cro © Cover Media

Cro (24) unterscheidet zwei Arten von Nörgeleien: die eine macht ihm nichts aus, eine andere schmerzt.

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Nicht immun

Der Rapper erobert regelmäßig die Charts, zuletzt mit Hits wie 'Whatever' oder 'Wie du'. Allerdings liebt nicht jeder seine Stücke, auch Kritik muss der Rapper einstecken: Ihm wird immer wieder vorgeworfen, dass seine Hits für Hip-Hop zu mainstreamig klingen und er deswegen kein echter Rapper sei. Im Interview mit dem Magazin 'Neon' gestand Cro, dass ihn böse Kommentare nicht immer unberührt lassen: "Es gibt zwei Arten von Hass. Die eine ist so: 'Meine Oma raopt vil beser als du', alles grammatikalisch falsch und voller Fehler. Da denk ich: Wer mir so etwas schreibt, ist einfach ein Dummkopf. Dann gibt's die Art von Kritik, die mit Argumenten kommt: Das wäre kein Rap mehr, was ich mache, nur noch Pop, ich würde das alles nur wegen des Geldes machen. Und alles korrekt geschrieben. Dann tut's weh."

Wirklich Sorgen machen muss sich Carlo Waibel, wie Cro mit bürgerlichem Namen heißt, aber nicht: Auf Facebook halten ihm über zwei Millionen Fans die Treue, seine Platten gingen schon über 1,7 Millionen mal über die (zum Teil virtuellen) Ladentische. Am Freitag erst veröffentlichte er seine neue Single 'Traum', was ihm seither knapp 4.000 Likes einbrachte - kein Wunder, immerhin war der Track schon im Radio so erfolgreich, dass Cro ihn drei Wochen früher als geplant in die Läden brachte. Der Song ist auf dem neuen Albums des Rappers, 'Melodie' zu hören, das am 6. Juni erscheinen soll - ganz egal, was die Kritiker dazu sagen.  

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