Crashkurs: Erstes Date

Crashkurs: Erstes Date
Drew Barrymore und Adam Sandler hatten gleich "50 erste Dates" im gleichnamigen Film © Sony Pictures Home Entertainment

Nasse Hände, Aufregung, Kribbeln im Bauch - vor dem ersten Date fahren die Gefühle Achterbahn. Klar, denn der erste Eindruck zählt und entscheidet im Zweifelsfall über die große Liebe. Die richtige Vorbereitung ist das A und O. Flirt-Expertin Nina Deißler kennt sich aus und hat zusammen mit spot on news einen Leitfaden für das erste Treffen zusammengestellt.

Tipps vom Flirt-Profi

Der perfekte Ort fürs erste Date

Restaurantbesuch, Treetbootfahrt oder doch lieber Kino? Bei der Vielzahl an Möglichkeiten ist es gar nicht so leicht den richtigen Treffpunkt zu finden, doch keine Angst, laut Date-Profi Deißler gibt es die perfekte Location gar nicht. Dennoch gilt es eines zu beachten: "Die meisten Frauen reden lieber, während Männer Beziehungen oft besser über das miteinander Machen etablieren können."


Optimal ist daher eine Kombination aus beidem. "Ein Spaziergang oder eine Runde Minigolf mit einem anschließenden Café-Besuch vielleicht." Für beide Parteien kann es außerdem beruhigend sein, einen Ort zu besuchen, der selbst schon für Gesprächsstoff sorgt. "Dort kann man nicht nur übereinander, sondern auch miteinander reden und etwas zusammen erleben." Denn wir alle wissen: Nichts ist schlimmer als sich gegenseitig anzuschweigen. Womit wir schon beim nächsten Thema wären...


Gesprächsthemen

Wetter, Nachrichten, Promis - alles ganz nett, aber kein Gesprächsstoff, um sich wirklich kennenzulernen. Deißler rät eher über die eigenen Leidenschaften und "alles was gute Gefühle verursacht" zu sprechen. Gute Themen sind zum Beispiel: Lieblingsmusik und -filme oder Reisen und Natur. So sehen Sie schnell, wie Ihr Gegenüber wirklich tickt.


Absolute No-Gos hingegen sind konflikthaltige Themen, wie Geld, Politik oder Religion. Darüber kann man sich später unterhalten, "denn wenn man sich mag, kann man auch ruhig unterschiedlicher Meinung sein, aber bis dahin muss es ja erst mal kommen." Auch von Negativ-Themen, wie Krankheit oder Ex-Partnern, lässt man beim ersten Treffen lieber die Finger. Und wenn es um den Job gehen soll, ist laut Flirt-Expertin das "Warum" oft interessanter als das "Was".


Das richtige Outfit

"Grundsätzlich sollte man etwas wählen, in dem man sich wohlfühlt", so der Flirt-Coach. Lieblingshose und Schlabberpulli also? Ersteres gerne - den Gammel-Look sollte man jedoch noch mal überdenken, denn natürlich freut sich der Gegenüber, wenn er merkt, dass man sich extra für ihn ein wenig schick gemacht hat. Frauen mit schönen Beinen können daher auch mal zum Rock greifen, denn damit werden die weiblichen Kurven schön betont.


Aber auch hier hat Deißler einen wichtigen Tipp parat: "Es sollte zum Typ passen, damit man sich nicht verkleidet fühlt, der potentielle Partner soll ja einen Eindruck davon bekommen, wer da vor ihm sitzt." Wer in der Freizeit immer nur Heavy Metal Shirts trägt, sollte das also auch zum Date tun. "Ansonsten gilt: Erlaubt ist, was gefällt und zum Anlass passt."


Make-up: weniger ist mehr

Noch ein Hinweis für alle Frauen. In Sachen Make-up gilt die altbekannte Prämisse "weniger ist mehr". Oder, wie die Date-Expertin treffend formuliert: "Natürlich kann Make-up helfen, die eigenen Vorzüge zu betonen und ein paar kleine Unebenheiten zu kaschieren - aber der Mann sollte ja dennoch sehen können, neben wem er morgens aufwacht."



spot on news

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