Country-Star Lynn Anderson gestorben

Country-Star Lynn Anderson gestorben
Country-Star Lynn Anderson mit ihrem Lebensgefährten Mentor Williams und Country-Kollege Kris Kristofferson (r.) bei den Country Music Association Awards in Nashville, Tennessee, 2006 © ddp images

Die Country-Welt trauert: US-Sängerin Lynn Anderson ist am Donnerstag im Alter von 67 Jahren an einem Herzinfarkt in Nashville, Tennessee, gestorben. Ihr Tod wurde vom Vanderbilt University Medical Center sowie ihrem Sprecher bestätigt, wie die "New York Times" meldet.

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Grammy für "Rose Garden"

Ihr Crossover-Hit "(I Never Promised You a) Rose Garden" (1970) machte sie weltweit bekannt. Der Song schaffte es an die Spitze der Country- und der Pop-Charts. Dafür bekam sie 1971 auch den Grammy "Best Female Country Vocal Performance". Das gleichnamige Album war das bestverkaufte einer weiblichen Country-Künstlerin in den Jahren 1971 bis 1997.

 

Country-Musik lag ihr im Blut

 

Der Beruf war Lynn Rene Anderson, die am 26. September 1947 in Grand Forks, North Dakota, das Licht der Welt erblickte, quasi in die Wiege gelegt. Ihre Eltern waren die Country-Songwriter Casey und Liz Anderson. Nachdem die Familie nach Kalifornien gezogen war, begann Lynn im zarten Alter von sechs Jahren auf der Bühne zu stehen.

Ihre Debütsingle "For Better or for Worse" brachte sie mit 19 auf den Markt. Auftritte in der "The Lawrence Welk Show" bescherten ihr 1967 einen Vertrag mit Columbia Records - und "Rose Garden" bald darauf den Durchbruch.

Lynn Anderson war zweimal verheiratet und bekam drei Kinder. Bis zu ihrem Tod war sie mit Country-Musiker Mentor Williams liiert. Die Nachricht ihres Todes wurde auch auf ihrer Facebook-Seite bekanntgegeben. Seither verabschieden sich dort die Fans von der Sängerin: "Rest In Peace Sweet Lynn Anderson".

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