Conchita Wurst: Schlimme Schulzeit

Conchita Wurst
Conchita Wurst © Cover Media

Conchita Wurst (25) hat schon als Tom Neuwirth mit Anfeindungen zu kämpfen.

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Mobbing-Opfer

Die österreichische ESC-Gewinnerin ('Rise Like a Phoenix') wurde 1988 im Städtchen Gmunden geboren und eckte früh an. Ihre Mitschüler konnten einfach nicht akzeptieren, dass Tom zwar ein Junge, aber dennoch extrem weiblich war. "Manchmal war es so schlimm, da hab ich mich in der Pause nicht getraut, auf die Toilette zu gehen", erinnerte sich die Travestie-Künstlerin im Gespräch mit dem Jugendmagazin 'Bravo'. "Ich hatte eine echt schwere Schulzeit - hab es in alle Richtungen probiert, um doch nicht so aufzufallen!"

Mit 17 Jahren hatte Tom dann genug mit dem versuchten Versteckspiel und outete sich als homosexuell. 2006 nahm er an der österreichischen TV-Castingshow 'Starmania' teil und holte immerhin Silber. Doch zu Conchita wurde Tom erst 2011, für sie entwarf er eine eigene Biografie, sogar ein Ehemann ist mit im Programm.

Um die Diva im Kampf gegen Intoleranz zu unterstützen, ruft 'Bravo' die Aktion 'Zeig Bart! Zeig Respekt!' ins Leben: Der Ausgabe 22 liegt ein Bart als Extra zum Ausschneiden bei, mit dem sich Teenies fotografieren und ihr Bild an 'Bravo' schicken sollen. "Der Bart zeigt, dass es egal ist, wie du aussiehst und was du bist. Am Ende zählt der Mensch", betonte Conchita Wurst noch einmal ihr Mantra.

Das freche Auftreten der Entertainerin kommt immer besser an. Fast ein wenig zu gut, könnten ihre Eltern finden: Mama Helga und Papa Siegfried werden inzwischen nämlich regelrecht von Fans belagert. "Seit vergangener Woche reisen Menschen aus allen Teilen Europas an, nur um einen kleinen Blick auf Conchita oder uns Eltern zu werfen", erzählte die stolze Promi-Mama dem Magazin 'Closer'. Siegfried fügte hinzu, dass die Besucher ab und an auch unheimlich werden können: "Um uns ein wenig zu beschützen, hat der Bürgermeister von Bad Mitterndorf uns sogar Polizeischutz angeboten."

Doch selbst, wenn die Schaulustigen nerven: Es überwiegt der Stolz! "Conchita ist für mich und meinen Mann nicht nur eine sehr gute Künstlerin, sondern gleichzeitig auch ein wenig die Tochter, die wir nie hatten", strahlte ihre Mama.

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