Collien Ulmen-Fernandes und Christian Ulmen: Tränen bei Afrika-Besuch

Collien Ulmen Fernandes und Christian Ulmen für Unicef
Ulmen und Fernandes sind gerührt

Collien Ulmen-Fernandes: "Es verändert sich etwas"

Sie waren auf vieles vorbereitet, doch dieser Anblick trifft Collien Fernandes-Ulmen und ihren Mann Christian bei ihrem Besuch in Äthiopien trotzdem ins Herz. "Es verändert sich etwas, wenn man selbst Mutter ist", sagt Collien Ulmen-Fernandes im Interview mit RTL. Als sie auf ihrem Arm ein kleines, unschuldiges Baby hält, kann sie die Tränen nicht mehr unterdrücken.

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Die Reise durch Äthiopien als 'Unicef'-Botschafter im Kampf gegen Tetanus, hat das Paar nachdenklich gemacht. "Ich finde das auf jeden Fall wichtig, dass man Kinder auch mit der anderen Seite konfrontiert", so die Moderation, die selbst Mutter einer zweieinhalbjährigen Tochter ist. "Gerade wenn sie gut situiert aufwachsen, sollte man ihnen zeigen, dass es nicht selbstverständlich ist." Dass andere Menschen nicht viel zu essen haben, würde man erst richtig begreifen, wenn man es mit eigenen Augen gesehen habe, so Collien.

Christian Ulmen: "Das erreicht dich tiefgehend"

Auch Christian ist überwältigt und möchte seinen neunjährigen Sohn, der aus einer früheren Beziehung stammt, das nächste Mal mitnehmen: "Er kennt Bilder aus Afrika aus der Schule, aber es ist was anderes, wenn du vor Ort bist und das erfährst und erlebst, dann erreicht es dich auch tiefgehend", erklärt Christian im RTL-Interview.

Vor allem für Collien sind die Momente mit den Familien aus Ätophien sehr emotional. "Die Sorge, die man um sein Kind hat, die tragen, glaube ich, alle Eltern mit sich - egal, wo auf dieser Welt. Insofern kann man das schon alles nachempfinden, wenn besorgte Mütter mit ihrem Kind auf dem Arm zur Impf-Station kommen."

Ihre eigene Tochter haben die beiden schweren Herzens zu Hause gelassen. Doch trotz der Sehnsucht sind sie sich sicher, dass es sich gelohnt hat.

Bildquelle: RTL

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