Colin Firth: Neidisch? Ich doch nicht!

Colin Firth
Colin Firth © Cover Media

Colin Firth (53) hätte erwartet, dass aus ihm mit dem Alter ein neidischer Kerl wird - aber Fehlanzeige.

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Gar nicht verbittert

Der Oscarpreisträger ('The King’s Speech') war in unzähligen Filmen zu bewundern und viele seiner Fans lieben ihn für seine Auftritte in '' oder ''.

In dem Actionthriller 'The Secret Service' verkörpert Firth nun die Rolle eines alterfahrenen Geheimagenten und Mentor eines Anfängers. Doch anstelle, dass diese Konstellation dem älteren Star das Gefühl gab, so langsam ausgedient zu haben, schätzte er diese Erfahrung sehr. "Ich liebe es. Ich meine, es ist tatsächlich eine der Sachen, die mir ein besseres Gefühl beim Älterwerden geben", lächelte der Brite gegenüber 'insidemovies.ew.com' und erklärte: "Ich habe mich gefragt, wenn ich in diesem Alter bin, ob ich dann wie einer dieser verbitterten enttäuschten alten Schauspieler ende, die auf jüngere Menschen eifersüchtig sind. Ich habe komplett erwartet, genauso zu sein. Aber es gibt mir tatsächlich eine große Erfüllung zu sehen, wie viel ich lerne."

Dabei mache ihm auch die Rollenverteilung nichts aus: "Wenn mir jemand eine väterliche Rolle geben möchte, ist das toll, und was sich in der Realität abspielt, ist, dass ich auch wirklich denke, dass ich das nicht mehr machen könnte. Also ist es ein Prozess in beide Richtungen."

In dem Thriller wird der Schützling von Taron Egerton verkörpert - Colin Firth war so beeindruckt von dem Talent des Nachwuchsstars, dass er sich selbst oft wie der "Schüler" fühlte.

In 'The Secret Service' stellt Colin Firth mal einen ganz anderen Charakter als den sonstigen britischen Gentleman dar. Um sich auf die anstrengenden Filmszenen vorzubereiten, musste er im Vorfeld auch ganz schön schwitzen - was ihm nach eigener Aussage allerdings keinen Waschbrettbauch bescherte. "Ich denke, dass ein Sixpack ein bisschen zu weit gehen würde", lachte er. "Nun, ich habe ein One-Pack. Mit 53 ist alles, was nicht nur einfach als eine Art Klümpchen Mozzarella da hängt, ein Erfolg. Aber es veränderte mich definitiv enorm. Ich war dankbar, aber ich war auch davon überrascht, wie viel Spaß mir die Arbeit gemacht hat. Ich habe mich beraubt gefühlt, als es vorbei war."

Colin Firth ist in dem Thriller, bei dem Matthew Vaughn (43, 'Layer Cake') auf dem Regiestuhl Platz nahm, übrigens außerdem noch neben Samuel L. Jackson (65, 'Pulp Fiction') zu bewundern, deutscher Kinostart soll der 16. Oktober sein.

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