Coachella-Festival: Sieben interessante Fakten über das Kult-Festival in Kalifornien

Coachella-Festival: Sieben überraschende Fakten
Im letzten Jahr schaute auch "Glee"-Star Lea Michele beim Festival vorbei © twitter.com/msleamichele

Das Coachella (15. bis 24. April) ist eines der größten Festivals der Welt - und sicherlich das mit der höchsten Promidichte. Von Justin Bieber (22, "Purpose") bis Kate Moss (42) ist es jährlich Anziehungspunkt für alles, was Rang und Namen hat. Und nicht nur die Stars feiern in der kalifornischen Wüste. Insgesamt werden an den zwei Wochenenden fast 200.000 Besucher aus allen Kontinenten erwartet. Doch was macht das Coachella-Festival eigentlich so besonders? Hier sind sieben Dinge, die Sie bestimmt noch nicht wussten:

Kult in Kalifornien

 

1. Wer Tickets will, muss schnell sein

 

Obwohl die Wochenend-Pässe mit 399 Dollar (knapp 370 Euro) sicher nicht unter die Schnäppchen-Kategorie fallen, waren sie auch in diesem Jahr wieder in Windeseile ausverkauft - in gerade einmal einer Stunde. Wer zum Coachella-Festival will, muss also schnell sein. Oder eine Menge Geld mitbringen. VIP-Pakete für über 3.000 Dollar waren etwas länger verfügbar.

 

2. Das Festival wird per Livestream übertragen

 

Für alle, die kein Ticket bekommen haben, oder nicht mal eben nach L.A. fliegen können, gibt es eine gute Nachricht: Das komplette Festival wird per Livestream übertragen. Auf drei verschiedenen Kanälen können sich Fans via Youtube ein bisschen Coachella-Feeling nach Hause holen. Und der Blick auf die Bühne ist so sowieso viel besser.

 

3. Die Temperaturen können verrückt spielen

 

Noch ein Vorteil für die Daheimgebliebenen: Sie müssen keine Angst vor den kalifornischen Wetterextremen haben. In der Colorado Wüste kann es nicht nur extrem heiß (über 40 Grad), sondern auch ganz schön kalt werden. Kein Scherz: 2012 wurde der bisherige Kälterekord von knackigen sechs Grad gemessen. Eine ziemliche Herausforderung beim Kofferpacken.

 

4. H&M hat eine eigene Coachella-Kollektion

 

Damit die Kleiderfrage zumindest ein bisschen leichter fällt, hat H&M eine eigene Coachella-Kollektion auf den Markt gebracht. Schon zum zweiten Mal präsentiert der schwedische Textilgigant dieses Jahr eine Reihe von Hippie-inspirierten Kleidungsstücken. Bunte Muster, weite Stoffe und jede Menge Fransen - damit lässt sich auch auf anderen Festivals punkten.

 

5. Selfie-Sticks sind verboten

 

Stundenlange Foto-Sessions mit dem Selfie-Stick? Nicht beim Coachella. Die ausfahrbaren Gadgets sind unter den verbotenen Gegenständen gelistet. Die offizielle Begründung: Verletzungsgefahr. Wahrscheinlich soll damit aber vor allem das Filmen von Konzerten verhindert werden. Aber auch der Blick auf die Bühne ist besser, wenn nicht tausend Plastikstangen im Weg sind...

 

6. Auf Nachhaltigkeit wird Wert gelegt

 

Wo das Gelände anderer Festivals später wie nach einer mittelschweren Katastrophe aussieht, legt das Coachella viel Wert auf Ordnung, Recycling und Nachhaltigkeit. Es gibt mehrere Öko-Initiativen, etwa von Künstlern aufwändig gestaltete Mülleimer und eine ganze Aufräum-Kompanie. Auch die Besucher selbst werden fürs Mithelfen belohnt: Jeder, der zehn leere Wasserflaschen abgibt, erhält im Gegenzug eine neue.

 

7. Es geht um mehr als Musik

 

Obwohl es in erster Linie für seine Musik-Acts bekannt ist, geht es beim Coachella Valley Music and Arts Festival, wie es mit vollem Namen heißt, um mehr. Wie der Titel bereits verrät, spielt auf dem Festival-Gelände auch die Kunst eine wichtige Rolle. Jedes Jahr gibt es mehrere beeindruckende Installationen zu sehen. Besonders eindrucksvoll: der gigantische, schwebende Astronaut von 2015.

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