Clemens Schick gibt deutsche Filme nicht auf

Clemens Schick
Clemens Schick © Cover Media

Clemens Schick (41) schafft den Spagat zwischen deutschen und internationalen Filmproduktionen.

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Zurück zu den Wurzeln

Der Schauspieler ('Casino Royale') ist derzeit sehr gefragt, bei der Berlinale 2014 konnte man ihn gleich in drei Filmen sehen. Doch nicht nur auf dem deutschen Markt ist der gebürtige Tübinger angesagt: Er wirkt auch in europäischen und amerikanischen Produktionen mit. Im Hinblick auf seine Entwicklung könnte man erwarten, dass der Filmheld sich mit seinen Projekten zunehmend auf Hollywood konzentriert, doch Schick vernachlässigt seine Wurzeln nicht. Deshalb legt der Wahlberliner viel Wert auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen internationalen und deutschen Filmen. "[Zweigleisigkeit] ist mir sehr wichtig. Vor allem, weil ich die europäische und eben auch die deutsche Filmkultur mag. Ich will es nie aufgeben, deutsche Filme zu machen. Es gibt so viele wunderbare Schauspieler, Schauspielerinnen sowie Regisseure und Regisseurinnen, mit denen ich gerne zusammenarbeite. Ich habe an beiden Filmkulturen große Freude und möchte weiterhin in beiden aktiv sein", erklärte er in einem Interview auf 'freundin.de'.

Momentan rührt Schick die Werbetrommel für seinen neuen Film 'Besser Als Nix' und gleichzeitig dreht er eine amerikanische Produktion in Norditalien. Auch wenn seine gute Auftragslage derzeit viel Stress für den Schauspieler bedeutet, genießt er seinen Job nach wie vor: "Denn meine Arbeit macht mir einfach großen Spaß. Zurzeit ist sie sehr abwechslungsreich. Hier ein brasilianischer Film, da ein deutscher Film wie 'Besser als Nix' und aktuell bin ich eben am Set eines amerikanischen Films - ja, diese Abwechslung macht mich momentan absolut glücklich", berichtete er weiter.

In der Tragikkomödie 'Besser als Nix' spielt Schick den Mitarbeiter eines Bestattungsinstitutes, der immer zur Stelle ist, wenn irgendwo ein Todesfall vorkommt. Sein Charakter ist kein Mann der großen Worte und weist damit einige Parallelen zu dem Darsteller selbst auf, der früher Zeit in einem französischen Schweigekloster verbrachte: "Ich liebe es, zu schweigen. Wenn ich eines gelernt habe im Kloster, dann, dass man auf viel Gerede verzichten kann, weil nichts gesagt wird. Ich hasse Zeitverschwendung, und ein langweiliges Gespräch zum Beispiel ist die größte Zeitverschwendung. Da bin ich lieber still und versuche, zu denken", zitierte ihn die 'Frankfurter Neue Presse'.

Clemens Schicks Fans können den Schauspieler ab dem 21. August 2014 in der Rolle des schweigsamen und introvertierten Hans sehen, der vor allem zu Beginn durch Mimik und Gestik zu überzeugen weiß.

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