Clemens Schick: Beruflich hat sich nichts verändert

Clemens Schick: Beruflich hat sich nichts verändert
Clemens Schick © Cover Media

Clemens Schick (42) bereut es nicht, sich im vergangenen Jahr als homosexuell geoutet zu haben. Seiner Karriere habe dies schließlich nicht geschadet.

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Coming-out war kein Fehler

Während man immer wieder hört, dass es viele schwule Schauspieler nicht wagen, mit ihrer Sexualität offen umzugehen, da sie befürchten, dadurch weniger Rollenangebote zu bekommen, beweist der deutsche Filmstar ('4 Könige'), dass dies nicht der Fall sein muss. Er steht seit etwa einem Jahr zu seiner Homosexualität und versicherte nun im Gespräch mit 'Grazia', dass sich beruflich nichts führ ihn geändert habe. Ein Beweis für ihn, dass private Angelegenheiten nichts mit seiner Karriere zu tun haben müssen.

"Meine Erfahrung ist, dass ich noch nie so unterschiedliche Rollen spielen konnte wie im vergangenen Jahr. Genau das ist es, was ich wollte. Nämlich, dass es keine Rolle spielt, weil es für mich keine Rolle spielt", so Clemens, der in Sachen Film "das absolut beglückendste Jahr" hinter sich hat. "Ich bereue nichts", lautete deshalb seine Bilanz nach dem Coming-out.

Zu dem Schritt an die Öffentlichkeit hatte sich Clemens Schick entschieden, nachdem er genug davon hatte, aus dem Thema ein ständiges Geheimnis zu machen. "Ich verstehe mich in erster Linie als Mann. Punkt. Irgendwann kommt auch der Aspekt, dass ich schwul bin. Aber der ist einer von vielen Bereichen meines Lebens, meiner Person. Und trotzdem habe ich um dieses Thema bisher einen Bogen gemacht, zumindest öffentlich. Das will ich jetzt nicht mehr. Ich bin der, der ich bin. Und wer damit ein Problem hat… so what", sagte er damals selbstbewusst im Interview mit 'Gala'.

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