Claudia Koreck fordert mehr Nächstenliebe

Claudia Koreck fordert mehr Nächstenliebe
Claudia Koreck © Cover Media

Claudia Koreck (29) protestiert gegen die Asylpolitik der bayerischen Staatsregierung.

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Einsatz für Flüchtlinge

"Platz da! Mia san ned mir mia" lautet das Motto der Demonstration, die das Flüchtlingsprojekt Bellevue die Monaco heute [27. Juli] in München organisiert. Die Teilnehmer, zu denen viele große Stars der Münchner Kulturszene gehören, darunter auch Sängerin Claudia Koreck ('Fliang'), demonstrieren gegen die Asylpolitik von Ministerpräsident Horst Seehofer. Der plant etwa, Abschiebelager für Balkanflüchtlinge an der Grenze aufzubauen.

Für Koreck ist es wichtig, ein Zeichen gegen die Pläne der CSU-geführten Staatsregierung zu setzen: "Es kann doch nicht sein, dass man die armen Menschen, die gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen, hier so hässlich empfängt. Einige Menschen hier haben anscheinend große Angst vor der möglichen Veränderung, die der Flüchtlingsstrom mit sich bringt und wollen alle am liebsten wieder zurück schicken und nichts damit zu tun haben. Wir haben aber alle eine Verantwortung unseren Mitmenschen gegenüber, das sind urchristliche, menschliche Werte. Viele hier empfinden genau so, und das wollen wir lautstark zeigen", erklärte sie im 'tz'-Interview.

Die in Traunstein geborene Sängerin fordert mehr Nächstenliebe gegenüber unseren Mitmenschen. Dabei spiele es keine Rolle aus welchen Land die Hilfsbedürftigen kommen: "Ich bin einfach eine Stimme aus dem Volk und sage: Es wäre schön, wenn wir alle uns gegenseitig zur Nächstenliebe verpflichtet sind, gleich woher wir kommen. Wir gehören doch alle irgendwie zusammen."

Auf Facebook ruft die Organisation Bellevue di Monaco all diejenigen, die mit den Plänen der Staatsregierung nicht einverstanden sind, auf, zahlreich zu erscheinen und ihre Meinung kundzutun. "Wir fordern alle auf, die mit der bayerischen Asylpolitik nicht einverstanden sind, ihren Unmut lautstark auf die Straße zu tragen!"

Um 18 Uhr geht es mit Stars wie Claudia Koreck auf dem Max-Joseph-Platz in München los.

Cover Media

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