Claudia Effenberg ärgert sich nach Unfall ihres Sohnes über die deutsche Justiz

Claudia Effenberg wettert gegen deutsche Justiz
Claudia Effenberg mit ihrem Sohn Thomas wenige Wochen vor dem Unfall © ddp images

Da hat sich aber mal jemand richtig Luft verschafft: Claudia Effenberg (50, "Eigentlich bin ich ja ganz nett") prangert auf ihrem offiziellen Facebook-Account mit deutlichen Worten eine Entscheidung der Münchner Staatsanwaltschaft an. Diese hatte ein Verfahren gegen einen Motorradfahrer eingestellt, der im vergangenen Jahr in einen Unfall mit ihrem Sohn Thomas (14) verwickelt war. "Ist das normal in Deutschland, dass man hier ein Kind verletzt mit einem Motorrad und Fahrerflucht macht?", fragt Effenberg in ihrem Post.

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Nach Unfall ihres Sohnes Thomas

Nach vier Monaten habe sie einen Brief von den Behörden bekommen, dass das Verfahren eingestellt wurde. "Der arme Fahrer fühlte sich von Passanten bedroht, hat sonst noch nie was gemacht und bekommt nichts", stellte Effenberg mit ironischem Beigeschmack fest. Ihr Post endet mit einem: "Danke Deutschland!"

 

Eingestellt wegen "geringer Schuld"

 

Was war geschehen? Im Spätsommer 2015 wurde der gemeinsame Sohn von Effenberg und Ex-Profifußballer Thomas Strunz (47) nach einem Unfall mit einem Motorradfahrer schwer verletzt, erlitt nach Aussagen der Mutter einen Bruch, konnte sechs Wochen nur mit Krücken laufen und musste sich anschließend in die Reha begeben. Der Fahrer des Motorrads entfernte sich vom Unfallort, die Identität konnte aber festgestellt werden.

Eine Sprecherin der zuständigen Staatsanwaltschaft sagte der "Bild"-Zeitung, dass es nicht nachweisbar sei, "dass der Beschuldigte alleine schuld an dem Unfall war". Deswegen sei das Verfahren wegen "geringer Schuld" eingestellt worden. Der Beschuldigte habe sich außerdem zwar vom Unfallort entfernt, es sei aber bekannt gewesen, dass er sich in der Nähe in einem Copy-Shop befunden habe.

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