Claude-Oliver Rudolph: Hat Til Schweiger ihm die Idee zu 'Honig im Kopf' geklaut?

Claude-Oliver Rudolph vs. Til Schweiger
Claude-Oliver Rudolph schießt gegen Schauspielkollege Til Schweiger

Schweiger schießt zurück: "Geh lieber mal wieder arbeiten"

Fast sieben Millionen Menschen haben den neuen Film von Til Schweiger bereits im Kino gesehen, und jetzt kommt einer, der behauptet: Die Idee zu "Honig im Kopf" hat Til geklaut! Claude-Oliver Rudolph, früher mal in 'Das Boot' und einer kleinen Rolle in einem Bond-Film zu sehen, aber zuletzt nicht so gut im Geschäft wie Schweiger, sagt: "Er hat meinen Film im Kopf gehabt."

- Anzeige -

Mit "seinem Film" meint der Schauspieler den TV-Streifen 'Liebe mich bis in den Tod'. Vor 16 Jahren hat Rudolph zusammen mit Christine Neubauer das Drehbuch geschrieben. In dem Film geht es um einen dementen Boxer, der von einer jungen Ärztin nach Venedig gebracht wird.

Auch in "Honig im Kopf" reist ein kleines Mädchen mit dem dementen Opa nach Venedig. Allerdings hören die Gemeinsamkeiten bei "Demenz" und "Venedig" auch schon auf. Doch Rudolph meint: "Ein dementer Boxer, gespielt von mir, wird von seiner jungen Medizinerin nach Venedig gebracht – noch Fragen?! Til hat den Film gesehen und beim Schreiben im Kopf gehabt!"

Doch Schweiger schlägt zurück. Und wie! Die Plagiatsvorwürfe seien totaler Quatsch, verteidigt sich Schweiger auf Facebook. "Ich werf' mich weg! Wir haben ein Drehbuch von Claude-Oliver Rudolph und man höre und staune Christine Neubauer geklaut! Angeblich! Claude, du bist und bleibst ein Schwachmat!"

Autsch. Ein Interview wollte Schweiger zu den Vorwürfen des Schauspielkollegen leider nicht geben. Dafür gibt's bei Facebook noch einen Nachschlag in Richtung Claude-Oliver Rudolph: "Geh lieber mal wieder arbeiten, anstatt so einen Käse zu verbreiten. Oder lass Dir beim Promiboxen mal wieder ordentlich auf die Nuss hauen!"

Beide Seiten haben übrigens angekündigt: Wir schalten unsere Anwälte ein. Wird also wohl eher ein Rechtsstreit als ein Boxkampf zwischen den beiden.

Bilderquelle: dpa/ Imago

— ANZEIGE —