Cindy aus Marzahn warnt vor Intoleranz

Cindy aus Marzahn warnt vor Intoleranz
Cindy aus Marzahn © Cover Media

Cindy aus Marzahn (44) ist es wichtig, bei all dem Spaß auf der Bühne auch mal ernste Töne anzuschlagen.

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Nicht in die rechte Richtung!

"Intoleranz. Und wenn Leute ungerecht sind" - das ist, was die Komikerin richtig nervt, verriet sie jetzt im Gespräch mit 'planet-interview.de'. Deshalb gehe es bei ihr als "Gerechtigkeitsfanatiker" in ihren Shows auch mal um mehr als die bloße Unterhaltung. "Natürlich kann man auf der Bühne stehen und 'lustig, lustig, tralala' singen. Aber in der heutigen Zeit, wo sich viel bewegt und entwickelt, muss man auch ein bisschen darauf hinweisen, dass manche Sachen nicht so in Ordnung sind. Wenn du auf der Bühne stehst, hast du viele Leute vor dir, da kannst du - gerade wenn die Politik nicht so läuft - auch mal sagen: Seid vorsichtig, werdet nicht intolerant und guckt vor allem, dass ihr nicht in die rechte Richtung lauft, denn das ist extrem schei*e."

'Ich kann ooch anders' heißt Cindys aktuelles Bühnenprogramm, mit dem sie derzeit durch die Republik tourt. Darin gründet sie die neue Partei DGSAM, kürz für 'Die geile Sau aus Marzahn'. Mindestlohn, Diskrimierung, Gleichberechtigung, die Lücke zwischen Arm und Reich - Cindy spricht sämtliche Themen in gewohnt sarkastischer Weise an.

Ihre politischen Ansichten gab sie bereits in einem Interview mit 'Bild' preis. "Bevor die Politik die Steuern in sinnlose Subvenstitutatioonen - oder wie das heißt - steckt, sollte man mal genauer hinsehen, wo das Geld wirklich gebraucht wird", sagte sie damals und befand, dass alte Menschen etwa eine Grundrente verdient hätten. "Die haben sich auch mal 'ne Busreise oder 'ne Butterfahrt verdient", so Cindy aus Marzahn. "Dann müssen sie nicht 24 Stunden in ihrer Wohnung hocken und Home Shopping Europe gucken."

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