Christoph Waltz reizt die Herausforderung

Christoph Waltz reizt die Herausforderung
Christoph Waltz © Cover Media

Christoph Waltz (59) will als Fiesling in 'Spectre' dem Publikum etwas Neues bieten und gleichzeitig den Superspion James Bond in vollem Glanz erstrahlen lassen.

- Anzeige -

Aus alt mach neu

Der Filmstar ('Django Unchained') will ab dem 5. November das deutsche Kinopublikum als neuer Bond-Bösewicht Franz Oberhauser beeindrucken. Die Rolle nahm er an, weil er sie als eine ganz bestimmte Aufgabe sah: "Eigentlich wissen wir, wie die Geschichte endet", meinte er im Interview mit 'TV Movie'. "Ich finde es eine Herausforderung, daraus etwas Besonderes zu machen."

Der gebürtige Österreicher hat daher auch eine genaue Vorstellung, wie er sich gegenüber James Bond, der derzeit von Daniel Craig (47) verkörpert wird, schauspielerisch zu verhalten hat: "Er bringt Bond zum Glänzen", erklärte die Aufgabe des Fieslings. "Bond absolviert Heldentaten, der Schurke ermöglicht sie ihm."

Dennoch gestand der zweifache Oscarpreisträger im Gespräch mit der britischen 'GQ' vor Kurzem, gezögert zu haben, als das Bond-Angebot zu ihm ins Haus flatterte. Er zögere allerdings immer. Was letztendlich für Christoph Waltz den Ausschlag gab?

"Die Sache mit 'Spectre' ist, dass es nicht die Arbeit von Schmierfinken-Drehbuchschreiber ist. Es ist kein Schmierfink-Regisseur, die Schauspieler sind keine Würstchen. Die Actionszenen in Mexiko sind gelinde gesagt extravagant. Die Szenen in Österreich sind traditionelle Bond-Action im Schnee. Diese Filme mit Daniel Craig haben den Ton verändert. Sie verlassen sich nicht auf eine gesetzte Schablone, die die Schauspieler zwingt, ihre Bewegungen abzuspulen."

Cover Media

— ANZEIGE —