Christoph Waltz: Kleinkariert war gestern

Christoph Waltz: Kleinkariert war gestern
Der Erfolg hat ihn nicht verändert: Christoph Waltz © Jordan Strauss/Invision/AP

Christoph Waltz (58, "Django Unchained") hat sich zum Positiven verändert und verdankt dies seinem Weltruhm. Das offenbart der Schauspieler stolz im Gespräch mit der "Berliner Zeitung". Demnach habe er sich nämlich "der meisten kleinkarierten Zwänge und Behinderungen von früher [...] entledigt".

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Dem Weltruhm sei Dank

Dennoch ist Waltz froh, seinen ersten Oscar erst mit 52 bekommen zu haben. "In diesem Alter ist man nicht mehr so anfällig für Eskapaden, die einen dann völlig aus der Bahn werfen können", so der gebürtige Österreicher.

Waltz wurde am 4. Oktober 1956 in Wien als Sohn eines Bühnenbildner-Ehepaares geboren. Sein Vater war Deutscher, sein Sohn nahm den deutschen Pass an, den er bis heute behielt. Nach einer Schauspielausbildung in Wien und New York übernahm Waltz Anfang der 1980er-Jahre kleinere Rollen, vornehmlich in deutschen Krimi-Produktionen wie "Ein Fall für zwei" oder "Der Alte". 1987 mimte er sogar für eine Folge einen Wiener "Tatort"-Kommissar. Ab den 1990er-Jahren erspielte sich der mittlerweile in Berlin lebende Waltz mehrere Hauptrollen in großen deutschen TV-Produktionen.

2009 spielte sich der 58-Jährige schließlich in die Top-Riege der Hollywood-Stars. Drei Jahre später, gewann er bereits zum zweiten Mal den Oscar, erneut dank einer Rolle in einem Tarantino-Film. Nur einen Unterschied gab es: 2009 passte Waltz zufällig in das von Tarantino gesuchte Raster, 2012 schrieb ihm der Kult-Regisseur die Rolle auf den Leib.

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