Christoph Waltz: Bond ist moderne Mythologie

Interessanter Vergleich: Für Christoph Waltz ist James Bon wie Mythologie.
Für Christoph Waltz ist James Bon wie Mythologie. © REUTERS, FABRIZIO BENSCH

Christoph Waltz (59) vergleicht die Geschichte eines 'James Bond'-Films gerne mit der eines Kasperltheaters.

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Interessanter Vergleich

Gut gegen Böse - und der Gute gewinnt immer. So ist es beim Theater mit Handpuppen und so ist es auch immer wieder bei der kultigen Filmreihe um den Geheimagenten 007.

"Die archetypische Konstellation innerhalb der Bond-Geschichte ist quasi moderne Mythologie. Als Erläuterung sage ich: Es ist wie im Volkstheater, wie im Kasperltheater", so der Bösewicht aus dem aktuellen Bond-Streifen 'Spectre' im Interview mit 'Bunte'. "Ich habe noch kein Kasperltheater gesehen, wo das Krokodil den Kasperl frisst."

Mit James Bond kennt sich der Österreicher aus, schließlich spielte er schon 1989 in 'Goldeneye - Der Mann, der James Bond war' eine kleine Nebenrolle als deutscher Spion.

Nachdem Christoph Waltz bereits zur Muse von Quentin Tarantino wurde und dank dessen Filmen zwei Oscars einheimste, dürfte seine Rolle in 'Spectre' ihn nun endgültig zum internationalen Star machen. In deutschsprachigen Produktionen sieht man ihn dagegen kaum noch. "Das ist keine böse Absicht oder Arroganz meinerseits", versicherte er im Interview mit 'RP Online', "aber ich habe interessanterweise fast keine Angebote aus Deutschland. Und wenn, dann kann das den Angeboten in Amerika nicht das Wasser reichen. Ich sehe die Angebotssituation aber gar nicht unter nationalen Gesichtspunkten."

Gut möglich also, dass Christoph Waltz bald auch wieder hierzulande vor der Kamera steht. Jetzt ist er aber erstmal als Bösewicht in 'James Bond 007 - Spectre' zu sehen. 

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