Christoph Maria Herbst wurde gut erzogen

Christoph Maria Herbst wurde gut erzogen
Christoph Maria Herbst © Cover Media

Christoph Maria Herbst (49) geht völlig entspannt mit Geld um.

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Kein gieriger Promi

Der Megastar hat uns nicht nur die Kult-Comedyserie 'Stromberg' beschert, er drehte in den vergangenen Monaten ganze drei Filme: 'Die Kleinen und die Bösen', 'Er ist wieder da' und 'Highway To Hellas'. Das im Blick wollte die 'Bild'-Zeitung direkt wissen, ob der Publikumsliebling eigentlich gierig sei…

"Meine Kinderstube hat dafür gesorgt, dass ich nicht gierig bin - und auch nicht vom Ehrgeiz zerfressen", konnte Herbst entspannt abwinken. "Das haben mir meine Eltern vorgelebt."

Ein Beweis dafür sei die Tatsache, dass er im Beruf stets lieber seinem Herzen als versprochenen Mega-Gagen gefolgt ist, erzählte der Künstler weiter: "Ich habe vor 11 Jahren das Angebot abgelehnt, für einen großen Sender 'ne Late-Night-Show zu machen. Das war zu einem Zeitpunkt, wo ich auch ein Papier auf dem Tisch liegen hatte, das den komischen Namen 'Stromberg' hatte. Das war eine Bauchentscheidung. Die Schmetterlinge flatterten damals für Stromberg. Wenn ich gierig gewesen wäre, hätte ich die Late-Show gemacht."

Die unzähligen 'Stromberg'-Fans sind Christoph Maria Herbst noch heute für diese Bauchentscheidung dankbar - und genug Geld hat der Wuppertaler dank der Erfolgsserie und Filmen wie 'Der Wixxer' oder 'Männerhort' ja auch ganz ohne Late-Night verdient.

Trotzdem ruht sich Herbst nicht einfach auf seinen Lorbeeren aus und schmeißt mit seinem Vermögen um sich. Im Leben des Stars spielen Luxussachen keine Rolle, wie er selbst sagt, dafür denkt er sehr wohl über diejenigen nach, denen es nicht so gut geht wie ihm selbst.

"Die Schere zwischen Arm und Reich klafft ganz klar immer mehr auseinander und führt viele in die soziale Abgeschiedenheit. Zwar tauchen nicht mehr so viele in der Arbeitslosenquote auf, aber von dem Geld, was Ein-Euro-Jobber und Kurzzeitbeschäftige bekommen, kann man nicht mehr leben. Es gibt eine Menge Missstände, und das sorgt für soziale Sprengstoffe", erklärte er im Gespräch mit 'rnz.de'.

Diesem Thema nimmt sich Christoph Maria Herbst in seinem neuen Comedy-Drama 'Die Kleinen und die Bösen' (Kinostart 3. September) auch an: Darin spielt er den Bewährungshelfer Benno, der verhindern möchte, dass der Kleinkriminelle Hotte (gespielt von Peter Kurth) seine zwei Kinder, für die er sich vorher nie interessiert hat, zu sich nimmt und mit ihnen lebt.  

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