Christoph Maria Herbst: Dankbar für langsame Karriere-Entwicklung 

Christoph Maria Herbst: Dankbar für langsame Karriere-Entwicklung 
Christoph Maria Herbst © Cover Media

Christoph Maria Herbst (49) kennt berufliche Höhen ebenso wie Tiefen. 

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25 Jahre Berufserfahrung 

Seit dem 26. November läuft 'Highway to Hellas' - der neue Film des Schauspielers, der uns vor allem als 'Stromberg' bekannt ist - in den deutschen Kinos. 25 Jahre ist der gebürtige Wuppertaler nun schon im Filmgeschäft tätig, seine Karriere hat er sich Stück für Stück hart erarbeitet. Dass er die Karriereleiter nicht im Eiltempo erklommen hat und langsam berühmt wurde, sieht Christoph Maria Herbst als positive Entwicklung:

"Da bin ich immer froh, dass ich nicht von null auf hundert durch so eine Castingshow oder durch irgendeinen Pophans hochkatapultiert wurde, um da oben kurz mal Luft zu schnuppern, um festzustellen, dass man da oben gar keine Luft bekommt, weil die Luft so dünn ist, und dann wieder eine Bauchlandung zu machen. Deshalb bin ich für diese lange und ganz langsame Karriere-Entwicklung sehr dankbar", erklärte er im 'Gala'-Interview. 

Dabei hat der Schauspieler Höhen genauso wie Tiefen erlebt. Im Nachhinein kann er auch die Durststrecken als wertvolle Erfahrung schätzen: "Ich habe auch in meiner Schauspieler-Laufbahn - und ich habe jetzt 25-jähriges Berufs-Jubiläum - schon jede Menge Dreck gefressen. Doch das ist genau der Dreck, der dann auch reinigend wirkt und der mich in den Momenten, in denen mich der Wellenkamm nach oben spülte, auch wieder mit der nötigen Demut versorgt hat", berichtete er weiter. 

Zurzeit schwimmt Christoph Maria Herbst ganz oben auf diesem Wellenkamm, sein Film 'Highway to Hellas' ist in aller Munde. Darin spielt er einen spießigen Bankmitarbeiter, der auf einer griechischen Insel überprüfen soll, ob das von seinem Arbeitgeber investierte Geld auch zielgerecht ausgegeben wurde. Der Schauspieler sieht den Film als "persönliche Herzkampagne" mit einer ganz konkreten Botschaft, wie er im Interview mit der 'Morgenpost' erklärte: "Nämlich, dass wir die Krise nicht als eine Krise der Banken begreifen sollten und als eine Krise irgendwelcher schwarzer Schafe, die hier Steuern hinterzogen und für Korruption gesorgt haben, sondern dass das eine Krise der Menschen ist. Und zwar die des berühmten kleinen Mannes und der kleinen Frau, die darunter am meisten leiden", so Christoph Maria Herbst.

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