Christoph Harting: Erst Jubel, dann Empörung

Verlierer des Tages
Mit seinem Verhalten nach dem Goldmedaillensieg hat Christoph Harting die Netz-Gemeinde gegen sich aufgebracht © Getty Images, Alexander Hassenstein, js

Diskuswerfer Christoph Harting (25), der kleine Bruder des mehrmaligen Welt- und Europameisters Robert Harting (31), hat bei den Olympischen Spielen in Rio erst für Jubel und dann für Empörung gesorgt.

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Christoph Harting empört das Netz

Zunächst übertrumpfte der Athlet den eigentlichen Favoriten Piotr Malachowski aus Polen mit einem grandiosen Wurf und sicherte sich so die Goldmedaille im Diskuswurf. Danach folgte die Siegerehrung, bei der Harting aber lieber auf dem Treppchen herumalberte, anstatt den Moment zu genießen. Auch die deutsche Nationalhymne sang der 25-Jährige nicht mit, sondern spielte stattdessen lieber mit seiner Medaille herum und schunkelte mit verschränkten Armen zum Takt. Zuvor hatte er sogar den Handschlag eines ZDF-Moderators, der ihm gratulieren wollte, verweigert.

Dieses Verhalten kam bei den Fernsehzuschauern gar nicht gut an: "Noch nie so einen arroganten Affen gesehen. Bei der Siegerehrung war Fremdschämen angesagt. Respekt für seine Leistung, menschlich der größte Idiot unter der Sonne", "Würgereiz und Fremdschämen" oder "Wie kann man mit seiner Attitüde innerhalb von Minuten nur so unsympathisch werden-verschränkte Arme bei der Hymne geht gar nicht!!" lauteten einige zornige Social-Media-Kommentare. Harting selbst stellte in einer anschließenden Pressekonferenz übrigens nüchtern klar, dass er kein PR-Mensch sei und ihm egal sei, was andere von ihm denken. Inzwischen hat sich Harting allerdings für sein Verhalten entschuldigt.

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