Christine Neubauer muss ihrem Ex-Mann Lambert Dinzinger 2.500 Euro Unterhalt zahlen

Christine Neubauer ist sauer Christine Neubauer will sich mit dem Urteil nichtzufrieden geben

Lambert Dinzinger sei millionenschwer

Christine Neubauer ist stinksauer. Ein Gericht hat jetzt entschieden, dass die Schauspielerin ihrem Ex-Mann Lambert Dinzinger ab sofort monatlich 2.500 Euro Unterhalt zahlen soll. "Ich habe immer geschwiegen und habe Lügen und Verletzungen ausgehalten, aber ich muss jetzt einfach mal sagen, dass ich gar nicht nachvollziehen kann, dass es so eine Rechtsprechung gibt", so die 52-Jährige im Interview mit RTL.

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"Ich habe viele Jahre lang hart gearbeitet und ich habe viele Jahre lang sehr, sehr gut verdient. Aber dieses Geld habe ich alles in eine riesengroße Immobilie reingesteckt, die auch meine Altersvorsorge sein sollte. Das ist meine Rente!" Die Immobilie wurde nach der Trennung verkauft, der Gewinn zwischen Neubauer und Dinzinger aufgeteilt. "Er hat davon allerdings den Löwenanteil bekommen, weil er sich über mehrere Wege alles genommen hat, was möglich war", so Neubauer. Sie habe das gerne gegeben, weil es gerecht gewesen sei.

Doch dass sie ihrem Ex jetzt auch noch 2.500 Euro monatlich zahlen soll, kann die Schauspielerin nicht nachvollziehen: "Die Grundlage, dass jemand Unterhalt beantragt, ist Bedürftigkeit. Aber er hat mehrere Berufe, er ist beim bayrischen Fernsehen angestellt, er ist Nachtclubbesitzer und dieser Nachtclub ist monatlich für eine große Summe verpachtet." Damit habe ihr Ex-Mann, im Gegensatz zu ihr, ein regelmäßiges Einkommen. "Wir sprechen hier von einem mehrfachen Millionär", so Neubauer.

Auf der Facebookseite von RTL Exclusiv gehen die Meinungen der User weit auseinander: "Männer müssen auch blechen, also warum nicht auch Frauen ...?", schreibt Janin. "Na, da hat ja jemand Achtung vor sich selbst. Ich würde mich schämen, Geld von meinem Ex zu verlangen", so Liane. Und Frauke Falk meint: "Wenn Mann einer Frau Unterhalt zahlt, ist das ok! Wenn es andersrum ist, dann nicht? Wenn ein Mann seiner Frau den Rücken freihält, damit sie Karriere machen kann, und er den Haushalt und Sohn versorgt, dann hat er genauso Anrecht auf Unterhalt, wie eine Frau!"

Dinzinger rechtfertigt seine Ansprüche in einem Interview mit der 'Bild'-Zeitung so: "Ich habe meiner Ex-Frau jahrelang den Rücken gestärkt, mich um das Haus, die Finanzen und die Erziehung unseres Sohnes gekümmert und somit auch zu ihrem Erfolg beigetragen."

Gefordert hatte er übrigens 14.000 Euro pro Monat, zugesprochen wurden ihm am Ende 2.500 Euro. Doch auch das ist für Neubauer zu viel: "Es ist überhaupt nicht so wie viele behaupten, dass ich das alles einfach aus der Portokasse bezahlen kann. Es ist für mich nicht so, wie oft geschrieben wird, ein Klacks."

Neubauer möchte nun erstmal die Begründung des Richters abwarten und dann mit ihrem Anwalt entscheiden, wie sie weiter vorgeht. Es sieht so aus, als sei die Akte Neubauer/Dinzinger noch lange nicht geschlossen.

Bilderquelle: Getty Images

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