Christiane Hörbiger: Gerhard Tötschinger starb sechs Tage vor ihrer geplanten Hochzeit

Christiane Hörbiger: Gerhard Tötschinger starb kurz vor der Hochzeit
Christiane Hörbiger und Gerhard Tötschinger mit ihren Möpsen Vicco und Loriot - das Foto entstand am 9. Februar in Wien © imago/Viennareport, SpotOn
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Feier für 15. August geplant

Christiane Hörbiger (77, "Meine Schwester") und ihr verstorbener langjähriger Lebensgefährte Gerhard Tötschinger (70) wollten nur sechs Tage nach seinem überraschenden Tod heiraten. Das erklärte die österreichische Schauspielerin nun am Rande einer Lesung aus dem noch gemeinsam verfassten Buch "Der Mops ist aller Damen Freude... Unser Leben mit Vicco und Loriot" am Montag im Theater Die Neue Tribüne Wien: "Wir wollten am 15. August heiraten, am 9. ist er gestorben. Wir hatten das Aufgebot, alles", sagte Hörbiger "Kurier.at".

Statt mit ihrem "Lebensmenschen", wie sie Tötschinger demnach bezeichnet, war ihr Neffe, der Schauspieler Cornelius Obonya (47, "Kommen Sie bitte weiter vor"), mit auf der Bühne. "Es ist das zärtlichste und humorvollste Buch, das mein Mann je geschrieben hat", lobte Hörbiger das letzte Werk des Mannes, mit dem sie 32 Jahre lang liiert war.

Was hilft in der schweren Zeit?

Wie groß der Verlust ist, war der Künstlerin auch bei diesem Termin anzusehen. Die ehemals blonden Haare sind schlohweiß geworden. Doch sie kämpft, auch das wurde klar. Einen großen Halt findet sie laut eigenen Angaben in der Familie: "Wir halten sehr zusammen, alle sind so lieb und an meiner Seite. Es geht so eine Wärme von ihnen aus", so Hörbiger, deren einziger Sohn, Regisseur Sascha Bigler (48), in den USA lebt.

"Mein Sohn hat mir alles abgenommen und das Begräbnis organisiert. Er ist jetzt in Los Angeles, er fängt bald ein neues Filmprojekt an. Ich - Gott sei Dank - auch. Das ist das einzige, was jetzt hilft. Was bleibt ist der Beruf", erklärt die Künstlerin den zweiten großen Anker in ihrem aktuell so turbulenten Leben. Im Oktober beginnen die Vorbereitungen, ab November wird gedreht.

Bleiben noch die beiden Hunde Vicco und Loriot: "Sie sind gerade jetzt ein Segen. Ich bin einfach nicht alleine und so konzentriert darauf, was sie wollen, das hilft mir sehr", sagt Hörbiger.

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