Christian Ulmen: Als Vater braucht man Disziplin und Stärke

Christian Ulmen: Als Vater braucht man Disziplin und Stärke
Christian Ulmen © Cover Media

Für Christian Ulmen (39) ist ein Mann erst recht männlich, wenn er sich um seine Kinder kümmert.

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Männliche Attribute

Im Hause Ulmen-Fernandes herrscht Gleichberechtigung, Christian ('Alles ist Liebe') und seine Frau Collien (33) gehen beide arbeiten und teilen sich die Erziehung ihres gemeinsamen Kindes. Allerdings müssen sich der Schauspieler und seine Partnerin dafür leider immer wieder Vorwürfe anhören. In den Augen vieler Männer wird laut Ulmen dabei auch seine Männlichkeit infrage gestellt, wenn er zum Beispiel ein Meeting früher verlassen muss, um seine Tochter abzuholen.

Für den Filmstar hingegen erfordert gerade das Vater-Sein besonders viel Männlichkeit: "Es heißt, es sei männlich, hart zu sein, kräftig, diszipliniert. Aber ich musste nie stärker, härter, disziplinierter sein als in den letzten drei Jahren mit meiner Tochter. Nie pennen, permanent Logistik im Kopf abwägen - dafür braucht man Disziplin, und dafür muss man stark sein. Deshalb ist das Vater-Sein, ein Job der Hand in Hand geht mit den Männlichkeits-Attributen. Absoluter Quatsch, das als weich abzutun", erklärte er im Interview mit der 'Frankfurter Allgemeinen Zeitung'.

Das Modell der Gleichberechtigung hat der Schauspieler schon in seiner eigenen Familie vorgelebt bekommen: Auch seine Eltern haben sich gleichermaßen um die Erziehung der Kinder gekümmert. Sein Vater schmierte den Kindern die Brötchen und kümmerte sich um sie, wenn sie krank waren. "Ich bin damit aufgewachsen, dass ein Mann auch männlich ist, wenn er sich um Kinder kümmert, und kein Weichei. Es war maximal gleichberechtigt", fügte er hinzu.

Organisation ist für Familie Ulmen-Fernandes alles: Christian Ulmen und seine Frau müssen es immer so organisieren, dass nur einer von beiden arbeitet, während der andere aufs Kind aufpasst. Doch obwohl beide ihre Arbeit lieben, haben sich seit der Geburt der Tochter die Prioritäten verändert: "Mit so einem kleinen Kind bekommen Sie ja eine ganze Packung an ungeahnten Sorgen mit in die Wiege gelegt. Nennen Sie mir irgendeinen Buchstaben zwischen A und Z und ich kann Ihnen sofort fünf Ängste aufzählen, die ich habe, die mit dem Kind zu tun haben. Diese ganzen Ängste lassen einen die 50 E-Mails, die man noch erledigen wollte, völlig vergessen", erklärte Christian Ulmen in einem 'Bild'-Interview.

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