Chris Pratt: Hollywoods neuer Liebling

Chris Pratt: Hollywoods neuer Liebling
Chris Pratt schwimmt auf der Erfolgswelle © Jonathan Short/Invision/AP

Hollywood ist schwer verliebt. Nachdem lange Zeit weibliche Jungstars wie Jennifer Lawrence oder Emma Stone der Filmindustrie und dem Publikum den Kopf verdrehten, haben die nun Chris Pratt (35) für sich entdeckt. Der Hauptdarsteller von "Jurassic World" ist der Star der Stunde und dürfte das auch noch eine Weile bleiben.

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Er ist der Star der Stunde

Fans und Studios - alle lieben Chris

Dabei ist er schon seit Jahren ein bekanntes Gesicht. In der US-Comedy-Serie "Parks & Recreation" gab er seit 2009 den putzigen Pummel Andy und tauchte in Kino-Hits wie "Die Kunst zu gewinnen - Moneyball" oder "Zero Dark Thirty" auf. Doch so richtig Notiz von ihm nahm ein breites Publikum erst, als er als Star Lord in "Guardians of the Galaxy" auftauchte.


Nicht nur die Fans lieben ihn, auch Studiobosse scheinen verrückt nach ihm zu sein. In "Parks & Recreation" sollte seine Rolle auf die erste Staffel begrenzt sein, doch er überzeugte die Produzenten derart, dass er bis zur siebten und letzten Staffel Teil der Besetzung bleiben durfte. Mit "Guardians of the Galaxy" bewies er das Talent zum Blockbuster-Helden, was ihm nicht nur die Rolle als Dino-Jäger in "Jurassic World" einbrachte, sondern ihn auch für eine Kult-Rolle ins Gespräch brachte, die seinen Status als Superstar zementieren dürfte: Gerüchten zufolge soll er der neue "Indiana Jones" werden.


Entertainer nicht nur auf der Leinwand

Doch Präsenz auf Leinwand und Bildschirm scheint heute nicht mehr auszureichen. Zum Schatz der Stunde wird man erst, wenn man sich auch abseits seiner Rollen als unterhaltsamer, charismatischer Sympath beweist. Die richtigen Zutaten bringt er auf jeden Fall mit. Seine Pummel-Vergangenheit - zeitweise brachte er 136 Kilo auf die Waage - macht ihn nahbar, sein mittlerweile durchtrainierter Körper wiederum zum Sexsymbol. Instagram-Bilder von seiner Frau Anna Faris (38, "Mom") und dem süßen Söhnchen Jack sorgt für verzückte Seufzer bei Frauen, Fotos von schnellen Sportwagen für anerkennendes Nicken bei Männern.


Vor allem versteht er es, zu unterhalten. Seit Jennifer Lawrence und ihrer natürlichen Frische machte es nicht mehr so einen Spaß, einem Hollywood-Star bei der Pressearbeit zuzusehen. Ob er in Talk-Shows auf High Heels durchs Studio stöckelt oder in China mit Steinstatuen posiert - sein Publikum liebt ihn.


Ein Hauch von Macho

Dabei hatte er die schlimmsten Befürchtungen, was die Pressetour für "Jurassic World" betrifft. Auf Facebook entschuldigte er sich schon im Voraus für potentielle verbale Ausfälle, die als "JurassicGate" in die Geschichte eingehen könnten. "Ich will mich von ganzem Herzen für das entschuldigen, was ich möglicherweise aus Versehen auf der anstehenden Pressetour für 'Jurassic World' sagen werde", schrieb er.


Tatsächlich schaffte er es, einige Leute zu verärgern. Der britischen Zeitung "The Guardian" erzählte er von den widersprüchlichen Emotionen, die er bei seinem Hobby, dem Jagen, fühle und eckte damit bei Tierfreunden an. Abgesehen von wenigen kritischen Twitter-Kommentaren tat das seiner Beliebtheit jedoch keinen Abbruch. Ein Hauch von Macho steht einem Hollywood-Star schließlich seit jeher gut zu Gesicht. Pratt bringt eben das Komplettpaket mit.



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