Chris Noth: 'Mr. Big' aus 'Sex and the City'

Der Schauspieler Chris Noth
Die Biografie von Schauspieler Chris Noth © picture-alliance/ dpa, DB Mercedes-Benz

Ein wahrer Frauenschwarm

Der amerikanische Schauspieler Chris Noth kam am 13. November 1954 in Madison in den USA zur Welt, verbrachte aber große Teile seiner Kindheit in Europa.

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Sein Vater starb, als er acht Jahre alt war. Chris Noths Mutter, Jeanne Parr, arbeitete als Nachrichtenjournalistin für den TV-Sender CBS und nahm ihn mit, wenn sie in Europa stationiert war. Er lebte deshalb in England, Spanien und im damaligen Jugoslawien. Zurück in den USA besuchte er das ‚Mariboro College‘ in Vermont, wo er auch seine Liebe für die Schauspielerei entdeckte. Nach dem College studierte er deshalb Schauspiel an der der renommierten Theaterschule ‚Neighborhood Playhouse‘. Er war von Anfang an extrem fleißig, wirkte manchmal in drei Produktionen gleichzeitig mit.

Über sein Privatleben ist vergleichsweise wenig bekannt. Er spreche nie über sein Privatleben, sagte er in einem Interview. ‚Wenn man in der Öffentlichkeit steht, wird es so kostbar.‘ In einem anderen Interview gestand er, aufgrund seiner vielen Arbeit fast nichts über Frauen zu wissen. Als junger Mann soll er nach eigener Aussage ein echter Romantiker gewesen sein, der es liebte, lange Liebesbriefe zu schreiben und Gedichte vorzulesen. Dass er ein echter Frauenschwarm war, interessierte ihn nie. In seiner Bar ‚Cutting Room‘ in New York traf er die kanadische Schauspielerin Tara Wilson und verliebte sich in sie. Ab 2002 waren die beiden ein Paar, 2012 heirateten sie bei einer Strandhochzeit auf Hawaii. Zu diesem Zeitpunkt war Chris Noth bereits 57 Jahre alt, Tara Wilson war 30. Chris Noth und Tara Wilson bekamen 2008 Söhnchen Orion. Nach einem Broadway-Auftritt erhielt er rassistische Mails in Bezug auf das exotische Aussehen seiner Frau. In einem Interview berichtete er, dass er von Rassisten gewarnt wurde, die Südstaaten mit seiner Frau zu besuchen. Noth sagte damals, er hoffe auf eine Zukunft ohne Rassismus. ‚Wir wachsen alle zusammen, wir werden Multi-Kulti‘.

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