Cheryl Shepard: Insolvenz ist kein Makel

Cheryl Shepard: Insolvenz ist kein Makel
Cheryl Shepard © Cover Media

Cheryl Shepard (49) erklärte erstmals die Gründe für ihre Pleite.

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Eine wichtige Erfahrung

Ende März hing die Schauspielerin den Arztkittel bei 'In aller Freundschaft' an den Nagel, nach 12 Jahren wurde ihre Rolle aus der beliebten ARD-Fernsehserie herausgeschrieben. Zwar arbeitet die gebürtige Amerikanerin seit dem Serienaus an vielen anderen Projekten, die Rollenangebote lassen allerdings auf sich warten. Weil kein Geld mehr in die Kassen kommt, musste Cheryl Anfang Juni sogar Privatinsolvenz anmelden.

Im 'Bild'-Interview erklärte sie nun erstmals, wie es dazu kam: "Ich hatte ein regelmäßiges Einkommen [bei 'In aller Freundschaft']. In meinem familiären Umfeld waren Menschen in Not geraten, die habe ich finanziell unterstützt. Das tut man in meiner Familie. Nach meinem Ausstieg 2015 hatte ich auf andere Rollen gehofft, doch die sind bisher ausgeblieben. Das Geld auch. Die Banken haben ihre Forderungen. Ich musste die Reißleine ziehen."

Lange schob die Wahl-Leipzigerin den Schritt vor sich her, weil sie sich wegen der Pleite schämte. Mittlerweile habe sie es aber unter Erfahrung verbucht: "Sie [die Pleite] ist kein Makel in meinem Leben, aber eine Erfahrung. Ich habe niemanden betrogen und helfen ist nicht verboten. Jetzt ist es raus, die Öffentlichkeit weiß Bescheid", fügte sie hin.

Dass sich Cheryl vom Bankrott nicht unterkriegen lässt, beweist sie auch mit ihren neuen Projekten: In Kürze eröffnet sie 'Cheryl's Café' in Lindenau, finanziell wird sie dabei von einem Freund unterstützt. Außerdem plant das Multitalent, zwei Bücher zu schreiben: eins über ihre zwölf Jahre bei 'In aller Freundschaft' und eins über das Leben in ihrer Patchwork-Familie. Dass die Zeit bei 'In aller Freundschaft' vorbei ist, betrachtet die Darstellerin trotz Insolvenz in einem positiven Licht: "Jetzt führe ich die Regie für meine Projekte. Ich habe die Verantwortung, aber ich kann das Konzept auch anpassen, falls es nicht funktioniert", erklärte Cheryl Shepard der 'Leipziger Volkszeitung'.

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