Cheryl Shepard: Ich wurde bequem

Cheryl Shepard
Cheryl Shepard © Cover Media

Cheryl Shepard (48) hat gemischte Gefühle, wenn sie daran denkt, das Serien-Set von 'In aller Freundschaft' zu verlassen.

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Serien-Aus ist gut

Zwölf Jahre war sie als TV-Ärztin in der Sendung im Ersten zu bewundern und wird noch bis März 2015 auf dem Bildschirm zu sehen sein - dann packt sie ihren Arztkittel und räumt das Feld. Für die in New York geborene Schauspielerin ('Sternenfänger') ist das Serien-Aus natürlich schade, dennoch freue sie sich auf die Veränderung. "Die Serienrolle ist zwar ein großes Glück, sie bedeutet aber auch eine gewisse Zwangsabhängigkeit. Man wird bequem", erklärte die Darstellerin gegenüber 'Bild' und erzählte, dass man außerhalb des Sets für andere Angebote entweder nicht gefragt wurde, oder absagen musste, weil man keine Zeit hatte. Die Veränderung sei also etwas Tolles: "Es war gut für mich, dass ich mich nach so vielen Jahren während meiner Pause wieder umgesehen habe", stellte Cheryl in Bezug auf ihre fünfmonatige Drehpause fest, zeigte sich aber auch dankbar. Schließlich hat ihr dieser Job über zwölf Jahre ein festes Einkommen in der wenig stabilen Filmwelt beschert. "Das ist in dieser Branche wie ein Märchen. Das hat mir gerade in der Zeit, als meine Kinder noch klein waren und zur Schule gingen, Stabilität gegeben", so die Fernseh-Grazie, bei der nicht nur berufliche Veränderungen auf dem Plan stehen. So hat die Beauty, die normalerweise lange braune Haare trug, ihren Typ verändert und begeistert nun mit einer stylishen Kurzhaarfrisur. Vielleicht hilft ihr der neue Look ja auch in der Karriere. "Es wird die Rollenangebote beeinflussen. Ich wirke jetzt ein wenig frecher, aufmüpfiger. Das passt zu der neuen Phase, die jetzt für mich beginnt", strahlte sie und erklärte weiter, dass sie im Leben - beruflich wie auch privat - vor nichts zurückschrecken wolle: "Ich möchte in meinem Leben keine Angst haben und lasse diese auch nicht zu."

Doch trifft nicht nur Cheryl alias Dr. Elena Eichhorn das Serien-Aus. Auch für ihre zwei Kolleginnen Jutta Kammann (70) und Uta Schorn (67) heißt es Abschied nehmen. "Es ist immer eine schwere Entscheidung, liebgewonnene Charaktere zu verabschieden", erklärte MDR-Spielfilmchefin Jana Brandt in einer Stellungnahme zum Verlust der Charaktere, blickte für die Serie aber positiv in die Zukunft: "Nur wenn wir die Geschichten weiterhin spannend und dramatisch erzählen, wird 'In Aller Freundschaft' noch viele Jahre bestehen können - das bringt die Notwendigkeit von Veränderungen mit sich." Uta Schorn wird am 1. August das letzte Mal vor der TV-Kamera stehen, Kollegin Jutta Kammann geht nur ein paar Tage später am 5. August.

Im Gegensatz zu ihren Kolleginnen hat Cheryl Shepard für den Abschied noch etwas Zeit.

Cover Media

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