Cher: Kostümdrama auf neuer Tournee

Cher
Cher © Cover Media

Für Cher (67) lief beim ersten Konzert ihrer neuen Tour nicht alles glatt.

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Problematischer Tourauftakt

Eigentlich wollte die Kultsängerin ('Believe') auf ihrer 'Dressed to Kill'-Tournee mit einer Reihe von aufwändigen Bühnenkostümen beeindrucken, musste eines der Outfits jedoch aussortieren. Backstage ließ sich das Kostüm am Samstag in Phoenix, Arizona, nämlich nicht bühnentauglich machen. Im Anschluss an die Show twitterte Cher: "Hatte vier zusätzliche Stunden Anprobe. Wir mussten 'Trogie' plus Helm ausbessern. [Der Helm] war so riesig [und] wunderschön, aber er hätte meinen Kopf fast wie einen Zweig zerbrochen. [Das Kostüm] hat es nicht in die Show geschafft, denn wenn ich mich auch nur ein bisschen nach vorne gelehnt hätte, wäre der Helm nach vorne gekippt (wie in einem dieser alten 'I Love Lucy'-Sketche). Backstage herrschte das absolute Chaos!"

'Billboard' zufolge kamen der Musikerin hinter der Bühne sogar die Tränen. Zudem soll sie ihrem Publikum ihren Kummer bezüglich der Kostüme gebeichtet und den Text zweier Lieder vergessen haben. Anschließend gestand sie, dass die Tour nach wie vor "unfertig" sei. Als ihr auf Twitter ein Fan riet, ihren Kostümdesigner zu feuern, stimmte Cher sogar zu und antwortete: "Alles passierte auf den letzten Drücker. Einige der Perücken waren nicht perfekt, aber einige mussten einfach nur geändert werden. Habe die Kostüme an diesem Abend zum allerersten Mal angehabt!"

Viel Zeit, um ihre offenbar zahlreichen Probleme zu beheben, bleibt der Bühnen-Ikone nicht. Am Montagabend tritt sie in Houston, Texas, auf, bevor es weiter durch die USA, anschließend nach Kanada und dann zurück in ihre Heimat geht. Ihr letztes Konzert gibt Cher am 11. Juli im kalifornischen San Diego.

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