Charlize Theron: Immer mit offenen Augen

Charlize Theron
Charlize Theron © Cover Media

Charlize Theron (39) findet es wichtig, sich für alle Belange der Welt zu interessieren.

Sie will die Welt kennen

Die Filmschönheit ('Monster') wuchs in Südafrika auf und erlebte mit 15 Jahren mit, wie ihre Mutter in Notwehr ihren betrunkenen Vater erschoss. Dass es schlimme Dinge auf der Welt gibt, lernte die Oscarpreisträgerin also schon früh und heute denkt sie, dass ihr diese Erfahrungen dabei helfen, bodenständig zu bleiben - sogar in der Glitzerfabrik Hollywood. "Ich liebe es wirklich, Bescheid zu wissen. Ich möchte nicht mit Scheuklappen durch die Welt laufen. Ich möchte nicht in einer Welt leben, in der ich einfach mit meiner Naivität spiele - nach dem Motto: 'Was ich nicht kenne, existiert nicht.' Ich wuchs in einem Land mit viel politischem Tumult auf. Ich war Teil einer Kultur und einer Generation, die Menschen unterdrückte und ich lebte unter dem Apartheid-Regime", erklärte sie gegenüber 'WWD'. "Ich weiß nicht, wie man da raus kommen soll und kein Bewusstsein für die Welt entwickeln haben sollte. Ich glaube, wenn sich mein Leben anders entwickelt hätte und ich in einer Bank arbeiten würde, würde es mir trotzdem genauso gehen, es gibt eine Verbindung zur Menschlichkeit, die mir sehr wichtig ist."

Das ehemalige Model adoptierte 2012 seinen Sohn Jackson, den es gemeinsam mit seinem Freund, dem Schauspieler Sean Penn (54, 'Mystic River'), erzieht. Besonders seitdem sie Mutter ist, ist es Charlize Theron ein besonderes Anliegen, die Welt zum Guten zu verändern: "Ich möchte, dass er mit einer Mama aufwächst, die er ansehen und auf deren Leben er blicken kann und all die Fehler und Niederlagen und Makel sehen und sagen kann: 'Meine Mama hat ein echtes Leben geführt. Das war das Leben, das sie führen wollte."

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