Charlie Sheens ehemaliger Assistent packt aus

Charlie Sheens ehemaliger Assistent packt aus
Nach der TV-Beichte spricht jetzt sein Assistent über Charlie Sheens Krankheit © 2012 Invision

Vor ein paar Tagen offenbarte Skandal-Schauspieler Charlie Sheen (50, "Two an a half Men") in einem TV-Interview, dass er HIV positiv sei. Jetzt gab sein ehemaliger persönlicher Assistent, Steve Han (34), der britischen "Daily Mail" ein Interview, in dem er ausführlich über seine Zusammenarbeit mit Sheen sprach. Han arbeitete ab 2011 für etwa zweieinhalb Jahre für den exzentrischen TV-Star.

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Nach HIV-Outing

Im Sommer vor drei Jahren soll ihm erstmal aufgefallen sein, dass mit Sheen etwas nicht stimmte: Auf einer Party verletzte er sich, als ein Freund scherzte das "Tiger-Blut" des Star anfassen zu wollen, sei er ausgerastet: "Fass mein Blut nicht an! Ich habe es!"

 

"Ich habe Mist gebaut"

 

Zu diesem Zeitpunkt sei Han noch nicht bewusst gewesen, worauf sein Chef hinauswollte. Erst im folgenden Dezember haben sich die beiden mit Freunden ernsthaft über Probleme unterhalten. Plötzlich habe sich Sheen geoutet: "Ich bin HIV positiv." Der Schock sei für den Assistenten groß geworden. Ob Sheen wisse, woher er es habe? Er soll ganz simpel geantwortet haben: "Ich habe Mist gebaut." Seitdem weiß Han von der Erkrankung und sorgte gewissenhaft dafür, dass der Schauspieler seine drei Pillen am Tag nahm. Als Bluttests im Februar 2013 bewiesen, dass das Virus nicht mehr nachweisbar sei, soll Sheen sehr glücklich gewesen sein und sich wieder seinen Alkohol-, Drogen- und Sex-Exzessen hingegeben haben.

Doch auch in schweren Zeiten sei Sheen stets sehr spendabel gewesen. Han erklärte, er habe mehrfach große Summen Geld an junge Frauen überwiesen. Dabei ging es nicht darum, ob sie mit dem Schauspieler geschlafen hatten, er schenkte ihnen auch Geld, wenn sie nur etwas Zeit miteinander verbracht haben. "Am meisten liebte er es, seine Gäste zu unterhalten und sie zum Lachen zu bringen." Im Großen und Ganzen findet Han nur gute Worte für seinen ehemaligen Chef: "Ich habe mich ihm näher gefühlt. Ich denke, wir waren danach bessere Freunde."

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