Charlie Sheen gesteht: "Ich habe meine Medikamente abgesetzt"

Charlie Sheen gesteht: "Ich habe meine Medikamente abgesetzt"
Charlie Sheen hat seine Medikamente zur HIV-Behandlung abgesetzt. © Getty Images, Jason Merritt

Schauspieler Charlie Sheen schockiert erneut die Öffentlichkeit

Zwei Monate nach seiner HIV-Beichte im November 2015 hat sich Charlie Sheen in einer TV-Show erneut zu Wort gemeldet und während des Interviews mit Talkmaster Dr. Oz ein erschreckendes Geständnis abgelegt. "Ich habe meine Medikamente abgesetzt", gesteht der Schauspieler. Eine schockierende Aussage, denn Dr. Oz hatte Sheen vor seinem erneuten TV-Auftritt über Wochen mit der Kamera begleitet und ihm hatte er stets versichert, seine Tabletten zu nehmen.

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Fehlanzeige, wie Sheen jetzt enthüllt. Das Erschreckende ist aber, dass der ehemals bestbezahlte Serienstar der Welt neuerdings auf einen Arzt aus Mexiko vertraut, der ihn mit einem ominösen Medikamenten-Cocktail versorgt. Um Sheen von seiner Methode zu überzeugen soll sich sein neuer 'Arzt' Dr. Chachoua sogar Blut von ihm in die eigenen Venen injiziert haben. "Das war schon verdammt seltsam! Aber wenn ich so auf mein Leben schaue. Was ich da schon alles gemacht hab... Irgendwie war es doch nur ein handelsüblicher Mittwoch", scherzt Sheen.

Die Folgen sind aber alles andere als lustig, denn die Methode des vermeintlichen Wunderheilers hat versagt. Die Virenzahl in seinem Blut ist gestiegen. Sheen nennt das Ganze bloß ein missglücktes Experiment auf der Suche nach einem Heilmittel. Die Reißleine zieht der 50-Jährige aber dennoch nicht. "Bist du immer noch runter von den konservativen Medikamenten?", fragt in Dr. Oz in der Sendung und Charlie Sheen gesteht: "Ja bin ich." Zumindest hat Sheen aber angekündigt, bald wieder die konservativen Medikamente zu nehmen. Ob er sich wirklich daran hält, steht auf einem anderen Blatt.

In der Show macht der Schauspieler optisch einen guten Eindruck, er sieht gesund aus und fühle sich aus so, versichert Sheen. "Es war so, als wären die Fesseln von mir abgefallen. Ein wahres Freiheitsgefühl. Und ab diesem Moment wollte ich die Zügel in die Hand nehmen und etwas machen, das wirklich Bedeutung hat." Er sei heute ein anderer, sagt er. Noch vor Sonnenaufgang treibe er täglich Sport. Drogen und Alkohol seien für ihn inzwischen tabu. "Ich habe viel Hoffnung und Vertrauen in mich, dass ich aus der Sache etwas Gutes machen kann!"

Wollen wir hoffen, dass er wirklich sein Versprechen hält und zukünftig seine Medikamente weiter einnimmt. Auch eine Expertin redete ihm noch einmal ins Gewissen und machte ihm klar, dass der Virus in den Pausen nicht nur stärker sondern auch anpassungsfähiger werde und dadurch auch schwieriger zu bekämpfen sei.

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