Chackie Chans unglaubliche Karriere

Chackie Chan ist als Schauspieler sehr beliebt
Mit Kung Fu begeisterte er seine Fans © imago/China Foto Press, imago stock&people

Chinesische Kampfkunst und amerikanischer Humor

Jackie Chan stand zum ersten Mal im Alter von sieben Jahren für den Film 'Big and Little Wong Tin-Bar' vor der Kamera. Nach seinem Schulabschluss begann Chan jedoch zunächst als Stuntman zu arbeiten, unter anderem in Filmen wie 'Fist of Fury' von Bruce Lee oder in 'Enter the Dragon'. Hier fiel der junge Chan vor allem durch seine besonders waghalsigen und leichtfüßigen Stunts auf, was ihm weitere Rollen als Darsteller einbrachte. So spielte er unter anderem 1981 in der US-amerikanischen Actionkomödie 'The Cannonball Run' an der Seite von Roger Moore und Farrah Fawcett.

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1985 schließlich gelang Chan mit der in Hongkong gedrehten Actionkomödie 'Police Story' in seinem Heimatland der Durchbruch. Hier verkörperte er den Police Detective Kevin Chan Ka Kui, der den Drogenboss Chee jagt.

Die amerikanische Filmwelt konnte Jackie Chan jedoch erst 1994 erobern; seine Darbietung in dem Actionfilm 'Rumble in the Bronx' fand international Beachtung. Es folgten Produktionen wie 'Mr. Nice Guy', in welcher er den Fernsehkoch Jackie mimt; im Actionfilm 'Jackie Chan ist Nobody' von 1998 spielte er einen Söldner. Der internationale Durchbruch gelang Chan dann mit der Actionkomödie 'Rush Hour'; hier verkörperte er den loyalen Chief Inspector Lee, welcher die entführte Tochter des chinesischen Konsuls finden soll und sich dabei mit dem vertrottelten Detective James Carter (Chris Tucker) vom amerikanischen FBI herumschlagen muss. Das ungleiche Paar verhalf der Produktion an den Kinokassen zum Welterfolg, welcher mit den Folgefilmen 'Rush Hour 2' und 'Rush Hour 3' fortgesetzt wurde.

Jackie Chan legte sich nun vermehrt auf Actionfilme mit komödiantischen Elementen fest und passte auch seine Kampfkunst an das neue Genre an. Mittels verstärkten Trainings gelang es ihm, seine Stunts noch leichtfüßiger zu absolvieren und dabei mimisch stärker zu arbeiten. Witzige Kampf-Choreografien, bei welchen so gut wie kein Blut fließt und Chan meist sein Lächeln beibehält, wurden zu seinem neuen Markenzeichen.

Seinen nächsten großen Erfolg landete Chan dann im Jahre 2000 mit der Westernkomödie 'Shang-High Noon' von Tom Dey, in welcher er gemeinsam mit Owen Wilson alias dem sensiblen Revolverhelden Roy O’Bannon ein weiteres Chaos-Duo darstellt. Die Fortsetzung 'Shanghai Knights' folgte dann drei Jahre später und stand dem ersten Teil dabei in puncto Erfolg in nichts nach.

Jackie Chan blieb auf Erfolgskurs und legte direkt im Jahre 2004 nach: In der Actionkomödie 'In 80 Tagen um die Welt', die sich nur grob an die Romanvorlage von Jules Verne anlehnt, mischt der Darsteller Slapstick und Kung-Fu-Elemente und überzeugt an der Seite von Steve Coogan als Diener Passepartout.

Chan wurde auch als Synchronsprecher zunehmend gefragter und verlieh unter anderem in allen drei 'Kung Fu Panda'-Filmen der Figur des Monkey seine Stimme. Insgesamt war der Darsteller im Laufe seiner Karriere bislang an über 140 Filmproduktionen maßgeblich beteiligt.

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