Cate Blanchett: Sexszenen sind immer peinlich

Cate Blanchett: Sexszenen sind immer peinlich
Cate Blanchett © Cover Media

Für Cate Blanchett (46) ist jede Art von Sexszene bloß eine Frage der Technik.

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Kein Unterschied

Die australische Leinwand-Lady ('Blue Jasmine') übernimmt in dem neuen Drama 'Carol' die Rolle der Titelheldin, einer verheirateten Frau, die sich während der 50er-Jahre in die Kaufhausangestellte Therese - gespielt von Rooney Mara (30, 'Verblendung') - verliebt. Für den Film mussten die zwei Schauspielerinnen intime Szenen drehen, anders als der Dreh mit einem Mann sei dies aber nicht, befand Cate.

"Natürlich ist es wichtig, dass die beiden Protagonisten weiblich sind. Das ist ein sehr wichtiges Hindernis in dem Film", gab die Blondine zu Gast bei der britischen Talkshow-Moderatorin Lorraine Kelly zu bedenken. "Aber wenn jemand den Raum betritt, dann sehe ich dich nicht an und denke zuerst an dein Geschlecht. Ich suche eine Verbindung zu dir als Mensch. Eine Liebesszene ist also immer peinlich, egal ob man als Frau mit einem Mann oder einer Frau dreht. Man sagt in beiden Fällen so Sachen wie 'Kann ich meine Hand hier hinlegen' oder 'Was, wenn ich deinen Nippel berühre?'. Man hat in beiden Fällen dieselben langweiligen technischen Gespräche."

'Carol' beruht auf dem gleichnamigen Buch von Patricia Highsmith aus dem Jahr 1952. Um ein Vintage-Feeling zu kreieren wurde der Film, der in New York spielt, übrigens auf Super-16 und mit einer leicht grobkörnigen Auflösung gedreht. In Deutschland läuft er am 17. Dezember in den Kinos an.

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