Casey Affleck: Keine Reue wegen 'I'm Still Here'

Casey Affleck: Keine Reue wegen 'I'm Still Here'
Casey Affleck © Cover Media, CoverMedia
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Trotz negativer Folgen

Für Casey Affleck (41) war 'I'm Still Here' die Kontroverse wert.

Gemeinsam mit seinem Kollegen Joaquin Phoenix (41, 'Walk the Line') drehte der US-Darsteller ('Gone Baby Gone – Kein Kinderspiel') 2008 die umstrittene Mockumentary, für die sich Ersterer medienwirksam aus dem Schauspielberuf verabschiedete, um Rapper zu werden. Später stellte sich zwar heraus, dass alles nur gespielt war, trotzdem sorgten Joaquins Eskapaden - darunter Drogenpartys und skurrile Bühnenauftritte - für ganz schön viel Aufsehen. Das Ganze hatte für Casey - Regisseur, Autor und Produzent des Filmes - leider negative Konsequenzen, wie er im Interview mit 'Variety' gestand. Trotzdem: Er bereut nichts!

"Die Leute waren generell eher davon verärgert. Sie dachte, wir versuchen, sie hinters Licht zu führen", so der Schauspieler, der 2008 für einen Oscar nominiert war. Ihn selbst amüsierte das Projekt 'I'm Still Here' jedoch: "Ich musste lachen, als wir den Film schauten. Und ich kann mich erinnern, dass noch einer lachen musste, als wir ihn in Venedig vorstellten - und zwar Joaquin", schmunzelte Casey.

Auch eine Klage wegen sexueller Belästigung handelte sich der Star während der Dreharbeiten zu der Mockumentary, die 2010 erschien, ein. Den Vorwurf machte eine Produzentin des Films, die behauptete, er habe sie im Schlaf unsittlich berührt. Er konnte den Streit außergerichtlich beilegen, beteuert aber bis heute, dass die Sache fingiert sei.

"Die Leute sagen, was sie wollen. Manchmal ist es egal, wie man darauf reagiert", seufzte Casey Affleck.

Cover Media

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